30. November 2009
Unter einer Dampfgrotte versteht man eine spezielle Sauna-Variante. Dabei herrscht eine besondere Atmosphäre mit warmen Felsen und Wasserkaskaden.
Ziel und Zweck einer Dampfgrotte sind Wohlbefinden, Entspannung sowie auch gesundheitliche Aspekte. So können durch den regelmäßigen Besuch einer Dampfgrotte Verspannungen der Muskulatur gelöst und Stresszustände abgebaut werden.
Eine Dampfgrotte ist ein speziell gestalteter Raum in einem Saunabetrieb oder einer Therme, in dem eine besondere Atmosphäre herrscht. Dazu gehören warme Felsen und das Plätschern von Wasserkaskaden. Diese Kombination aus Wärme und Wasser führt rasch zu wohltuender Entspannung. Der Unterschied zu einer klassischen finnischen Sauna besteht in den Temperaturen, die deutlich niedriger sind. So liegt die Durchschnittstemperatur lediglich bei 45 Grad Celsius. Zudem ist die Luftfeuchtigkeit in einer Dampfgrotte sehr hoch, sodass das Schwitzen nicht so extrem ausfällt. Daher eignet sich eine Dampfgrotte auch vorzüglich für Menschen, denen eine klassische Sauna zu belastend ist sowie für Kinder und ältere Menschen. Zudem kommen oftmals ätherische Öle zur Anwendung, die sich wohltuend auf die Atmung und die Haut auswirken.
Zu den positiven Effekten einer Dampfgrotte gehören vor allem der Abbau von Stress sowie das Lösen von Muskelverspannungen. Darüber hinaus werden die Abwehrkräfte stabilisiert, die Durchblutung gefördert, Erkältungen vorgebeugt sowie das Herz-Kreislaufsystem angeregt. Durch den entstehenden feuchten Nebel der Grotte kommt es zudem zu einer positiven Wirkung auf die Haut, die besser durchblutet und dadurch zarter wird. Außerdem sorgt der Dampf für freiere Atemwege.
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