30. November 2009
Als Caldarium bezeichnet man ein Dampf- und Inhalationsbad, das aus der Römerzeit stammt. Das Caldarium wirkt regenerierend und befreit die Atemwege.
Ziel und Zweck eines Caldariums ist vor allem Erholung und Entspannung. Zudem wirkt das römische Heißbad regenerierend auf den Körper und befreiend auf die Atemwege, da es zumeist mit ätherischen Ölen und Kräutern angereichert wird.
Der Begriff Caldarium setzt sich aus den lateinischen Wörtern caldus und calidus zusammen, die warm und heiß bedeuten. Zusammen mit dem Tepidarium, dem Frigidarium und dem Sudatorium gehört das Caldarium zu den klassischen römischen Thermen und wurde bereits zur Zeit der alten Römer sehr geschätzt. Bei diesem Wärmestrahlungsbad werden sowohl der Fußboden als auch die Liege- und Sitzflächen und sogar die Wände beheizt. Als mildes Dampf- und Inhalationsbad ist das Caldarium eine gute Variante zur herkömmlichen Sauna. Da die Temperaturen nur zwischen 40 und 50 Grad Celsius liegen, eignet sich ein Caldarium auch sehr gut für Menschen, denen die klassische Sauna zu heiß und zu belastend für ihren Kreislauf ist. Sehr hoch ist dagegen die Luftfeuchtigkeit, die oftmals bei 100 Prozent liegt.
Zu den positiven Effekten eines Caldarium-Besuches gehören die Anregung der Durchblutung, das Lockern von Muskelverspannungen sowie der Abbau von Stress. Zudem wirken sich die verwendeten ätherischen Öle und Kräuterzusätze wohltuend auf die oberen Atemwege aus. Darüber hinaus werden die Abwehrkräfte gestärkt, um Erkältungen vorzubeugen sowie eine sanfte Entschlackung erzielt. Die Muskeln entspannen sich und auch Gelenkschmerzen werden durch die milde Hitze gelindert.
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