25. März 2009
Von Viola Reinhardt
Der Mensch scheint unendlich belastbar zu sein. Die Arbeit saugt einem Energie, die familiären Belastungen oder Verpflichtungen fordern ebenso ihren Tribut und irgendwann stellt man fest, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Spätestens hier sucht man nach Mitteln und Wegen wieder mit sich und seiner Gesundheit ins Lot zu kommen. Seit 1970 kann man dieses Lot mit der Rebalancing-Methode wieder ausgleichen.
Rebalancing, also wieder ausgleichen, wurde einst in der Zeit der Hippies in einem Ashram entwickelt, zeigt sich jedoch in der heutigen Zeit als eine Methode, die aus einer Vielzahl an Therapien und alternativen Behandlungsmethoden besteht. Zu diesen zählen beispielsweise die Akupunktur, Shiatsu, Rolfing, Osteopathie oder auch Feldenkrais. Allesamt Therapieformen, die sich auf die intensive Körperarbeit konzentrieren und die unter anderem die Elemente Atemtherapie, Massagen oder auch Meditation mit einbeziehen.
Wenn der Körper und die Seele aus dem Gleichgewicht sind, dann können sich neben einem ständigen Stress eine Vielfalt an Symptomen und Beschwerden ergeben, die mithilfe des Rebalancing behoben werden sollen. Noch ist diese Therapieform nicht wissenschaftlich anerkennt, allerdings findet sie bei vielen Menschen Anklang und mitunter auch eine Wirkung. Eines der Ziele bei der Rebalancing-Therapie ist es, sich seines Körpers und dessen Vorgänge bewusst zu werden und schädliche Einflüsse zu reduzieren oder sogar komplett zu beheben.
In der Regel werden zehn Termine mit einem Rebalancingtrainer vereinbart. Jede dieser Sitzungen konzentriert sich hierbei auf einen oder auch zwei Körperteile, die sich bewusst gemacht werden sollen. Berührungen, Atemübungen und auch Meditationen sollen demzufolge dabei helfen wieder in ein inneres Gleichgewicht zu finden.
Einer der weiteren Bestandteile des Rebalancing sind die Achtsamkeitsübungen. Ein sich selbst und die Umgebung wahrnehmen, darauf achten wie man sich fühlt, was man sieht oder sich auch bewegt, sind zentrale Punkte in dieser Therapieform. Dadurch soll die persönliche Gesundheit wieder neu gefunden werden und zu einem besseren Zustand geführt werden. Weniger Stress bedeutet für den Menschen auch ein Nachlassen von beispielsweise Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Rückenproblemen oder auch psychosomatische Störungen.
Mit der Rebalancing-Therapie wieder auf ein gesundes und ausgeglichenes Niveau kommen, kann durchaus ein Versuch wert sein. Besonders auch dann, wenn man diese Variante der alternativen Therapie als Ergänzung zu einer konventionellen Behandlung unternimmt. Alles ins so genannte rechte Lot rücken hilft auf jeden Fall sich mancher krankmachender Situation bewusster zu werden und diese möglichst auszuschalten.
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