5. November 2009
Zur Entspannung oder bei verschiedenen Beschwerden kann eine Honigmassage hilfreich sein. Dabei werden bestimmte Stellen des Körpers mit Honig eingerieben.
Die Dauer einer Honigmassage liegt zwischen 30 und 60 Minuten. Zu Beginn der Anwendung wird der Rücken, auf dem der Honig in der Regel aufgetragen wird, gewaschen. Auch ein Peeling der Haut ist möglich, um alte Hautschüppchen zu entfernen. Dadurch kommt es zu einer größeren Aufnahmefähigkeit der Hautporen. Danach verteilt man den Honig gleichmäßig auf dem Rücken. Dazu wird zumeist dunkler Waldhonig aus kontrolliertem Anbau verwendet. Die Massage selbst wird mit gezielten Griffen durchgeführt, wobei der Rücken wie ein Teig geknetet wird. Der Masseur regt dabei besonders die speziellen Reflexzonen an. Durch den heftigen Knetvorgang können die überschüssigen Salze, Schlacken und abgestorbenen Zellen aus dem Körper ausgeschieden werden. Während der Behandlung können sich größere oder kleinere Kügelchen bilden, was ein Hinweis auf das Ausscheiden der Schlacken ist. Zum Abschluss der Honigmassage wird der Rücken gewaschen und mit einem milden Öl eingerieben, damit es durch den Honig nicht zur Austrocknung der Haut kommt. Nach der Massage fühlt sich der behandelte Rücken samtweich an. Um den Körper regelmäßig zu entgiften, wird empfohlen die Honigmassage einmal im Monat durchzuführen.
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Das Buch Russisch-Tibetische Honigmassage von Vadim Tschenze.