5. November 2009
Als Honigmassage bezeichnet man eine spezielle Massageform, bei der Honig zur Anwendung kommt. Dieser wirkt entschlackend und anregend auf den Stoffwechsel.
Ziel und Zweck einer Honigmassage ist die Anregung des Stoffwechsels, die Linderung von Schmerzen sowie die Entschlackung des Gewebes. So werden überschüssige Salze sowie Schlacke- und Giftstoffe durch die klebrigen Eigenschaften des Honigs und mit Hilfe von pumpenden und saugenden Bewegungen aus dem Körper gezogen.
Die Honigmassage kommt bereits seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde zur Anwendung und stammt aus der russischen Volksheilkunde. Im Honig sind zahlreiche Wirkstoffe wie Vitamine, Mineralien, Enzyme und Spurenelemente enthalten. Über die Haut können diese Wirkstoffe in den Organismus vordringen. Dabei werden die Reflexzonen des Rückens, die man auch Headsche Zonen nennt, genutzt. Auch bei dieser Massageform kommt die fernöstliche Meridianlehre zur Anwendung. Durch die Honigmassage wird die Tätigkeit der Körperorgane, die den Reflexzonen zugeordnet sind, angeregt. Zudem werden das Immunsystem aktiviert und die Ausscheidungsfunktionen gestärkt. Auf diese Weise sollen die Energiebahnen reguliert und das gesunde Gleichgewicht im Körper wiederhergestellt werden. Darüber hinaus wirkt eine Honigmassage wohltuend auf die Psyche. Durch die Massage kommt es zur Entfernung von Schlacken, Salzen und abgestorbenen Hautzellen. Diese werden als graue oder gelbliche Absonderungen sichtbar. Die Muskulatur wird entspannter und das Gewebe freier. Weitere positive Effekte der Honigmassage sind eine bessere Durchblutung, eine größere Beweglichkeit und die Linderung von Schmerzen.
Zur Anwendung kommt eine Honigmassage vor allem zur Entspannung und Beruhigung. Sie kann aber auch bei Beschwerden wie Rheuma, Magen- und Darmproblemen, chronischem Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Kopfschmerzen, Pilzerkrankungen, Allergien, chronischer Müdigkeit, Depressionen oder Schlafstörungen hilfreich sein. Nicht zur Anwendung kommen sollte eine Honigmassage hingegen bei einer Honigallergie, offenen Wunden, Ekzemen, Hautschäden, inneren Blutungen, Thrombosen, Glaukomen, Infektionen oder bei Krebserkrankungen.
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Das Buch Russisch-Tibetische Honigmassage von Vadim Tschenze.