Wassertreten

Der Gang durch kaltes Wasser wirkt kreislaufanregend und durchblutungsfördernd

Beim Wassertreten tappt man im Storchengang durch ein mit kaltem Wasser gefülltes Becken. Viele Thermen und Wellnessoasen verfügen über ein spezielles Wassertretbecken. Das Wassertreten regt Kreislauf und Stoffwechsel an und fördert die Durchblutung.

Weiblicher Fuß mit im Wasserbad umgeben von Stein, Tattoo am Fußgelenk
fussbad © reises - www.fotolia.de

Wasser als Heilmittel - diese Idee wurde von Pfarrer Sebastian Kneipp vor über 100 Jahren bereits weiterentwickelt. Eine beliebte Form seiner Hydrotherapie (Wassertherapie) ist das Wassertreten, das besonders bei Krampfadern und Migräne helfen soll.

Anwendung und Wirkung

Die Anwendung ist sehr einfach: im Storchengang schreitet man rund 30 Sekunden lang in kaltem Wasser hin und her. Danach die Füße außerhalb des Wassers kurz wieder erwärmen lassen und den Gang wiederholen. Das Wassertreten regt Durchblutung und Kreislauf an. Es kann jederzeit durchgeführt werden - morgens, um den Kreislauf anzuregen, oder abends für einen besseren Schlaf.

Zuhause oder in der Natur

Zum Wassertreten reicht

  • die heimische Badewanne mit leitungskaltem Wasser

völlig aus. Man kann diese Form der Wassertherapie aber auch mit einem Spaziergang in der Natur verbinden und

  • in einem Bachlauf oder am Strand

mit bloßen Füßen langsam herumgehen oder natürlich

  • in einer der zahlreichen Wassertretstellen an Wäldern und Feldern oder
  • in Kurorten mit speziellen Kneipp-Einrichtungen.

Neben den oben genannten Wirkungen soll laut Kneipp das Wassertreten allgemein den Organismus kräftigen und abhärten und darüber hinaus den Körper dazu anregen, sich zu entschlacken.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Wassertreten

Allgemeine Artikel zum Wassertreten

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen