2. November 2009
Zur Entgiftung des Körpers und zur Anregung der Selbstheilungskräfte kann die Schrothkur zur Anwendung kommen. Diese besteht vor allem aus fettloser, eiweißarmer und salzloser Kost.
Wichtigster Bestandteil der Schrothkur ist die spezielle Diät. Diese besteht aus wenig Eiweiß sowie salzloser und fettarmer Kost. Stattdessen nimmt man nur gekochtes Obst, Haferbrei, Reis, Grießbrei und trockene Brötchen zu sich. Letztere ersetzt man heutzutage oftmals durch so genanntes Kurgebäck. Darüber hinaus werden einzelne Trink- und Trockentage eingelegt, an denen man weniger als einen halben Liter Flüssigkeit zu sich nimmt. Dabei wechseln sich drei Trockentage mit zwei kleinen und großen Trinktagen ab. Dieser Rhythmus wird über den gesamten Zeitraum der Kur, die ca. zwei bis drei Wochen dauert, beibehalten. Ein weiterer Punkt der Schrothkur sind die Schrothschen Packungen, die auch als Dunstwickel bezeichnet werden. Dabei wird der Patient nachts in feuchtkalte Tücher gehüllt, die von Wärmflaschen umgeben werden.
Bei einer Schrothkur kann es zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen wie Kreislaufbeschwerden, Verdauungsproblemen, Übelkeit oder Schwindelgefühlen kommen, die von einem Mangel an Nährstoffen hervorgerufen werden. Wer sich dennoch einer Schrothkur unterziehen möchte, sollte dies nur in einer spezialisierten Kurklinik tun.
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