Bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen kann die Anwendung einer Felkekur hilfreich sein. Dabei kommen verschiedene Anwendungen zum Einsatz.
Vor der Durchführung der Felketherapie wird ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Therapieziel festgelegt. Im Zentrum einer Felkekur steht Lehm, der auf verschiedene Weise verwendet wird. Wichtigster Teil ist dabei das Lehmbad. Dabei nimmt der Patient am Morgen ein Vollbad in einer Zinkwanne mit Lehm, bei dem es zu einem Antrocknen des Lehms kommt. Der Lehm wird anschließend abgerieben und kalt abgeduscht.
Durch die Anwendung des Lehms kommt es zu einer Anregung des Stoffwechsels, einer Aktivierung des Lymphsystems und einer Förderung der Verdauung. Zudem ist ein Lehmbad sehr entspannend und wohltuend für die Seele. Ein weiteres wichtiges Element sind Sitzbäder in kaltem Wasser. Nach dem Bad wird der Körper mit einem Wasserschlauch abgespült.
Auf diese Weise wird das Immunsystem gestärkt und der Kreislauf angeregt. Die weiteren Elemente sind Licht und Luft, die sich positiv auf die Selbstheilungskräfte auswirken, durch viel Bewegung an der frischen Luft. Zudem kann eine Felkekur mit Heilfasten oder einer Wellnessküche kombiniert werden.
Auch Kneipp-Anwendungen und Massagen können zum Einsatz kommen. In der Regel nimmt eine Felkekur etwa zwischen drei und sechs Wochen in Anspruch.
Einige Elemente der Felketherapie können auch zu Hause durchgeführt werden. So kann man Lehmpackungen oder Bäder in Apotheken oder im Versandhandel erhalten.
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08.05.13 | |
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02.09.10 | |
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31.03.10 | |
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