9. Oktober 2009
Bei bestimmten Beschwerden kann eine Craniosacraltherapie zur Anwendung kommen. Dabei werden bestimmte Handgriffe vorgenommen, um den Hirnwasserstrom wieder zu normalisieren.
Durchgeführt wird die Craniosacraltherapie zumeist von Heilpraktikern oder Physiotherapeuten. Bei der Anwendung der Craniosacraltherapie legt sich der Patient auf den Rücken oder auf die Vorderseite. Dabei sollte er sich möglichst entspannen. Der Therapeut legt dann seine Hände auf den Kopf der zu behandelnden Person, um sich auf den Rhythmus der Hirnwasserströmung einzustimmen. Am Kreuzbein und an der Wirbelsäule versucht der Therapeut dann, die Position der Rhythmusstörungen zu bestimmen. Findet der behandelnde Therapeut eine Unregelmäßigkeit oder eine Blockade, legt er seine Hände auf die entsprechende Stelle. Mit Hilfe von speziellen Drucktechniken wird dann die Wiederherstellung des Hirnwasserrhythmus versucht. Die Handgriffe werden solange am Schädel und der Wirbelsäule vorgenommen, bis es zu einer Besserung kommt.
In der Regel dauert eine Behandlung etwa 60 bis 90 Minuten. Da die Therapie sehr ruhig und konzentriert verläuft, ist es möglich, dass der Patient zwischendurch einschläft. Die Dauer der Craniosacraltherapie kann zwischen zwei und zwanzig Einzelstunden liegen, wobei zwischen den Behandlungen immer eine Woche Pause sein sollte. Bei Kindern werden im Normalfall weniger Behandlungsstunden durchgeführt.
Größere Nebenwirkungen der Craniosacraltherapie sind nicht bekannt. Allerdings darf die Therapie nicht bei erhöhtem Hirndruck oder anderen Hirnschädigungen durchgeführt werden.
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