Hormon Yoga - Wem hilft es und wie wirkt es?

Unter Hormon Yoga versteht man eine Yogavariante, die dazu dient, Wechseljahresbeschwerden auf natürliche Art zu lindern. Durch diverse Körperübungen und Energetisierungstechniken können Hormon- und Drüsensystem in Schilddrüse, Eierstöcken und Co. aktiviert werden. Auf diese Weise soll einem sinkenden Hormonspiegel entgegengewirkt werden. Lesen Sie alles Wissenswerte über Hormon Yoga.

Wissenswertes zum Hormon Yoga

Was ist Hormon Yoga und wie wirkt es?

Hormon Yoga stellt eine Kombination aus unterschiedlichen Yogaübungen sowie Energetisierungstechniken aus Tibet dar. Es werden verschiedene Körperübungen durchgeführt; hinzu kommen besondere Atemtechniken.

Intensive Bauchbewegungen spielen eine große Rolle. Diese werden mit einer tiefen Bauchatmung verbunden, um so die Durchblutung der Beckenorgane zu fördern und sie zu massieren.

Auf diese Weise sollen überschüssige Stresshormone im Körper abgebaut werden. Diese treten als Gegenspieler von Sexualhormonen auf; sie können das Hormonsystem stark beeinflussen und Wechseljahresbeschwerden deutlich verstärken.

Im Idealfall führt man die Yogaübungen täglich durch. Auf diese Weise kann

  • das Wohlbefinden verbessert
  • das Hormonsystem reaktiviert und gestärkt und
  • die Vitalität gesteigert

werden.

Grundtechniken und Beispielübungen des Hormon Yogas

Beim Hormon Yoga werden vier grundlegende Techniken unterschieden. Zu den Pranayama-Atemtechniken zählen Ujiavi und Bhastrika.

Die erste dient der Massage der Eierstöcke, während man sich mit der anderen auf die Schilddrüse konzentriert. Zwecks Energielenkung wendet man Mula Bandha sowie tibetische Energielenkungstechniken an.

Im Folgenden geben wir einen Überblick über verschiedene Übungen des Hormon Yoga.

Ausfallschritt für die Eierstöcke

Die Haltung des herabschauenden Hundes einnehmen und ein paar tiefe Atemzüge nehmen. Beim Einatmen den rechten Fuß nach vorne zwischen die Hände setzen und das rechte Knie über dem rechten Fußgelenk ausreichten.

Das linke Bein strecken und die hinteren Zehen in die Unterlage drücken. Bei flach auf dem Rücken liegenden Schulterblättern die Schultern nach unten ziehen und den Rücken in einer angenehmen Länge halten.

Die Bhastrika-Atmung sieben bis 15 mal ausführen und die Energielenkung zum rechten Eierstock durchführen. Drei tiefe Atemzüge im herabschauenden Hund nehmen und die Übung links wiederholen.

Schulterbrücke für die Schilddrüse und den Beckenboden

Auf den Rücken legen und die Beine anwinkeln. Die Füße hüftbreit und parallel zueinander aufstellen, dabei berühren die Mittelfinger die Fersen.

Die Schulterblätter auf dem Rücken zueinander ziehen und die Schultern entspannen. Den Hinterkopf in die Unterlage drücken – der Nacken sollte eine kleine Wölbung bilden.

Becken und Brustkorb in fließender Bewegung mit dem Einatmen abheben und mit dem Ausatmen senken. Das Ganze sieben Mal wiederholen, mit der Schulterstellung enen und mit den Händen das Becken abstützen.

Sieben Mal Bhastrika anwenden und die Energie zur Schilddrüse lenken. Brustkorb und Becken wieder senken und die Energielenkung wiederholen.

Wem hilft es und für wen ist Hormon Yoga nicht geeignet?

Hormon Yoga eignet sich für Frauen ab 35 Jahre. Möchte man es gezielt zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden einsetzen, ist auch ein späterer Beginn möglich. Bei Jugendlichen sollte Hormon Yoga nur bei Hormonstörungen durchgeführt werden.

Folgende Zielgruppen können von Hormon Yoga profitieren:

  • Frauen, die regelmäßig Stress haben: durch Hormon Yoga wird die Melatoninproduktion angeregt, so lassen sich Schlafstörungen bekämpfen
  • Frauen mit Kinderwunsch: durch Hormon Yoga können die Eierstöcke unterstützt werden
  • Junge Frauen: durch Hormon Yoga lassen sich Menstruationsbeschwerden bekämpfen
  • Frauen in den Wechseljahren: durch Hormon Yoga ist der Hormonhaushalt ausbalanciert – Schweißausbrüche und Co. bleiben aus

In bestimmten Fällen/Situationen sollte Hormon Yoga jedoch nicht angewandt werden. Dazu zählen

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  • artistic nudity style picture of woman on white sand © Lev Dolgatshjov - www.fotolia.de

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