14. Dezember 2009
Ein Meditationskissen ist ein hilfreiches Zubehör zum Meditieren. In der Regel erhält man das Kissen vorgefertigt, aber man kann es sich auch selber nähen.
Ebenso wie Bodenkissen für Yoga-Übungen sind auch Meditationskissen ein hilfreiches Utensil, um zu einer tiefen Entspannung zu gelangen. Die Bequemlichkeit der Kissen ermöglicht es dem Meditierenden problemlos und schmerzfrei längere Zeit auf dem Boden zu sitzen. Besonders für Menschen, die zu Hause häufig meditieren, kann ein Meditations- oder Bodenkissen sehr hilfreich sein. Obwohl man im Handel ein umfangreiches Angebot an Kissen findet, kann man sich ein Meditationskissen auch selbst schneidern und dadurch individuell, je nach Geschmack, gestalten.
Wer sich sein Meditationskissen selbst herstellen möchte, sollte sich zuvor genau überlegen, welche Materialien, Farben und Stoffe er verwenden will. Wenn man bereits im Geiste weiß, wie das Kissen aussehen soll, ist das bei Herstellung sehr hilfreich. Begonnen wird bei der Herstellung des Meditations- oder Bodenkissens mit der Füllung. Dabei kann man zwischen einem festen Materialkern oder einer losen Füllung auswählen. Meditationskissen werden zumeist mit Kapok oder Dinkel gefüllt. Zur Not tun es aber auch Kügelchen aus Styropor. Empfohlen wird allerdings ein fester Materialkern aus Schaumstoff, da dies die Herstellung wesentlich erleichtert, denn der Schaumstoff kann in der gewünschten Größe zugeschnitten werden. Entscheidet man sich für das lose Füllmaterial aus Dinkel, Kapok oder Styropor, sollte man das Kissen in verschiedene Kammern einteilen, damit die einzelnen Mengen dort bleiben wo sie sind und es nicht zur Bildung von unbequemen Sitzkuhlen kommt. Als erstes muss dabei ein großer Kern geschaffen werden. Diesen Kern steppt man mit mehreren Längs- und Quernähten ab. Dabei müssen kleine Öffnungen verbleiben, über die man das Material einfüllt. Nachdem dies geschehen ist, verschließt man die Öffnungen.
Entscheidet man sich hingegen für einen Sitzkern aus Schaumstoff, sollte man mehrere Schichten davon übereinander legen, damit eine möglichst große Stabilität gewährleistet wird. Um zu verhindern, dass die Schichten verrutschen, bringt man mit einer dicken Nadel mehrere Sicherungsstiche an.
Nachdem man das Schwierigste geschafft hat, schneidert man sich dann den Überzug des Kissens. Dazu sollte man einen strapazierfähigen Stoff, der über eine hohe Festigkeit verfügt, auswählen. Die Form sollte großzügig zugeschnitten werden. Dabei ist es wichtig, auch die Höhe der Füllung zu beachten. Bleibt überschüssiger Stoff übrig, kann man diesen zum Schluss einfach abschneiden. Um das Meditationskissen später auch reinigen zu können, sollte man es mit einem Reißverschluss ausstatten. Nach getaner Arbeit kann man sogleich mit dem Meditieren beginnen.
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