Baden in Meerwasser: Holen Sie sich das Meer nach Hause

Kleine, brechende Wellen im Meer

Die wertvollen Inhaltsstoffe und empfehlenswerten Zusätze des Meerwasserbades regen den Stoffwechsel an

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  • von Paradisi-Redaktion

Unter einem Meerwasserbad versteht man ein Bad in gesundem, entschlackendem Meerwasser. Es dient zur Anregung des Stoffwechsels und zur Förderung der Durchblutung. Zur Linderung verschiedener Beschwerden oder auch nur zur Entspannung ist ein Meerwasserbad sehr zu empfehlen. Es hat zahlreiche positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Einige Schwimmbäder oder Hotels haben spezielle Becken, die mit Meerwasser gefüllt sind. Wer kein Schwimmbad oder Wellnesshotel in der Nähe hat, kann sich das Meer in die eigene Badewanne holen.

Ziel und Zweck

Ziel und Zweck eines Meerwasserbads ist

Zudem eignet sich ein Bad in Meerwasser auch zur Behandlung von Cellulite, da es dazu beiträgt, das Gewebe zu festigen.

Ein Meerwasserbad kann aber auch überaus entspannend wirken, sodass es nicht nur in meernahen Kurbetrieben, sondern auch in Wellnesseinrichtungen angeboten wird. Besonders wirksam sind Meerwasserbäder in einem Seebad, da die frische Seeluft unterstützend hinzukommt.

Wirkung

Die gesunde Wirkung des Meerwassers kommt von den zahlreichen Mineralstoffen, die das Wasser enthält. Durch diese Stoffe wird die Struktur der menschlichen Haut positiv beeinflusst. So wirkt sich ein Meerwasserbad günstig auf die Haut und den Stoffwechsel aus.

Auch lästige Cellulite lässt sich durch das Meerwasser reduzieren, da das Gewebe gestrafft wird. Weiterhin werden das Immunsystem und die Abwehrkräfte gestärkt und der Kreislauf angeregt. Ebenso können die Atemwege von dem hohem Mineralgehalt des Meerwassers profitieren.

Die Schwerelosigkeit beim Baden trägt auch zur psychischen Entspannung bei.

Anwendungsgebiete

Zur therapeutischen Anwendung kommt ein Meerwasserbad bei:

Weitere Anwendungsgebiete sind phylogenetische Bewegungsbehandlungen in Meerwasser

sowie die Rehabilitation der Muskeln nach einer Querschnittslähmung.

Für wen ein Meerwasserbad weniger geeignet ist

Menschen, die unter Kreislaufbeschwerden leiden oder einen Herzinfarkt erlitten haben, sollten sich vor einem Meerwasserbad mit ihrem Arzt beraten.

Ablauf eines Meerwasserbads

Durchgeführt wird ein Meerwasserbad in der Regel in Kurbetrieben oder Wellnesseinrichtungen. Es kann aber auch im heimischen Badezimmer zur Anwendung kommen.

Badetemperatur und -dauer

Die Temperaturen bei einem Meerwasserbad liegen normalerweise bei 38-42 Grad Celsius, können aber je nach Indikation schwanken. Die empfohlene Badedauer liegt bei ca. fünfzehn Minuten. Bei bestimmten Beschwerden kann auch vom Therapeuten ein Badezusatz wie Heublume oder Melisse verabreicht werden.

Nach Beendigung des Meerwasserbads ruht man sich für etwa fünfzehn Minuten aus und deckt sich dabei warm zu. Je nach Beschwerden sollten pro Woche zwei bis drei Bäder mit Meerwasser stattfinden.

Die Anwendung zu Hause

Ein Meerwasserbad kann auch in den eigenen vier Wänden genommen werden. Meersalz ist in zahlreichen Apotheken oder Drogerien erhältlich. Bereits 500 Gramm Meersalz genügen für ein wirksames und entspannendes Bad. Bei Hautkrankheiten können allerdings auch bis zu fünf Kilogramm Salz benötigt werden.

Das Salz sollte bereits während des Wassereinlaufs hinzugegeben werden, um sich völlig auflösen zu können. Die Wassertemperatur sollte dabei nicht höher als 42 Grad Celsius sein.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert vor dem Bad ein Peeling der Haut vorzunehmen, damit die Inhaltsstoffe des Meerwassers noch besser einwirken können.

Bei regelmäßiger Anwendung kommt es durch das Meerwasserbad zu einem deutlich verbesserten Hautbild, das einige Tage lang anhält.

Am besten eignet sich dafür Salz aus dem Toten Meer, da es die größte Mineralsalzkonzentration aller Weltmeere hat. Dieses Salz ist mittlerweile in fast allen Drogeriemärkten oder Apotheken erhältlich.

Für ein Vollbad benötigt man etwa ein halbes Kilo Meersalz. Das Meerwasserbad sollte bei 38° Celsius maximal eine halbe Stunde dauern. Ein Meerwasserbad kann anstrengend für den Körper sein. Deshalb sollte man immer langsam aus der Badewanne aufstehen und eine halbe Stunde nachruhen, um Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Salz aus dem Toten Meer enthält vor allem

Diese Mineralien

  • regen den Stoffwechsel an und
  • unterstützen den Körper bei der Entgiftungsarbeit.
  • Die Haut und die Gewebe werden vermehrt durchblutet und
  • die Zellen somit besser versorgt.

Aufgrund des hohen Salzgehalts wird überflüssiges Wasser aus dem Gewebe gezogen. Die Haut wird geglättet und die Körperkonturen gestrafft. Zusätzlich wird die Zellerneuerung angeregt.

Somit ist ein Meerwasserbad besonders zur Behandlung von Cellulite geeignet. Doch auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne kann ein Meerwasserbad hilfreich sein.

Allerdings sollte bei frischen Hautwunden auf ein Meerwasserbad verzichtet werden. Entgegen der üblichen Meinung wirkt ein Meerwasserbad auch nicht austrocknend. Im Gegenteil, Meersalz erhält den natürlichen Feuchtigkeitsmantel der Haut.

Pflegende Zusätze

Wer möchte, kann dem Salz auch ein wenig pflegendes Öl wie beispielsweise

zufügen. So wird die regenerierende Wirkung des Meerwasserbads noch unterstützt. Mit ein paar Tropfen ätherischem Öl, wird das Meerwasserbad zusätzlich noch zu einem Dufterlebnis. Öle wie

schaffen eine entspannende Atmosphäre und wirken zudem auch hautpflegend.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Aufgewühltes Meer © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Bildnachweis: Young adult woman l in a pool © freedoom - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: relax in bath © Vladislav Gansovsky - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: bathroom running a bath © think jesters - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Barrel © Felipe Oliveira - www.fotolia.de

Autor:

K. Schumann - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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