Elektrolyte und Fitnesstraining

Während selbst Nichtsportler durch das allgemeine Medieninteresse an Themen wie Fitness, Diät und Wellness zumindest einen groben Überblick über die Bedeutung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten bekommen, bleiben Dinge wie Elektrolyte häufig im Dunkeln. Aber trotzdem sind sie immer irgendwie präsent. Im Supermarkt zum Beispiel, wenn man sich die Etiketten der Sportgetränke durchliest. Aber was sind Elektrolyte eigentlich und wozu sind sie gut?

Zu den bekanntesten Elektrolyten zählen Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium - sie sind wichtig für Muskulatur und Wasserhaushalt

Die Funktion der Elektrolyte

Elektrolyte sind kleine elektrisch geladene Teilchen, die unseren Organismus bei der Bewältigung seiner alltäglichen Pflichten helfen. Einige dieser Elektrolyten haben es sogar zu ansehnlicher Prominenz geschafft und dürften Ihnen nicht unbekannt sein.

haben womöglich den größten Bekanntheitsgrad aller Elektrolyte. Kalzium und Magnesium sind an der Kontraktion und Entspannung unserer Muskeln beteiligt. Natrium und Kalium hingegen sind für das perfekte Funktionieren unseres Wasserhaushaltes zuständig.

Natrium

Natrium scheiden wir vor allem über den Schweiß aus. Wenn Sie ein reiner Fitness-Trainierender sind, ist es unwahrscheinlich, dass Sie Elektrolyte durch spezielle Getränke zu sich führen müssen. Wenn Sie jedoch über mehrere Stunden bei hoher Intensität körperlich aktiv sind, wie es zum Beispiel beim

der Fall ist, könnte die Gabe von Elektrolyten nicht nur sinnvoll, sondern mitunter sogar notwendig sein, um Krämpfe und Konzentrationsstörungen zu vermeiden.

Zusätzliche Elektrolyte: Wenn man nicht gerade für einen Triathlon trainiert, sind zusätzliche Elektrolyte nicht nötig.

Kalium und Kalzium

Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass Sie während des Trainings Kalium zu sich nehmen müssen. Der Körper eines gesunden Menschen kann so eine große Menge an Kalium speichern, das selbst ein Marathonläufer bei sengender Hitze diese ausschwitzen könnte.

Wenn Sie regelmäßig kaliumreiche Früchte wie

essen, sind Sie ohnehin auf der sicheren Seite. Milchprodukte sind ebenfalls eine gute Kaliumquelle, die außerdem jede Menge Kalzium enthält. Um den Kalziumbedarf zu decken, sollten Sie außerdem

essen.

Wann Elektrolytgaben sinnvoll sind

Wer muss nun eigentlich auf eine gezielte Zufuhr von Elektrolyten während des Trainings achten? - Eigentlich nicht so viele Leute. Wenn Sie trainieren, verlieren Sie zwar über den Schweiß Natrium, aber bei normalen Bedingungen ist es unwahrscheinlich, dass ihre Speicher völlig entleeren.

Probleme gibt es, wenn man beim Trainieren zu viel Wasser oder Sportgetränke trinkt. Die kleine Menge an Natrium in Sportgetränken ist eher dafür da, um Flüssigkeit aufzunehmen, aber nicht um den Natriumverlust auszugleichen.

Natriumspeicher füllen

Die Menge an Natrium im Blut steigt sogar während des Trainings an, weil wir bei körperlicher Belastung mehr Wasser als Natrium verlieren. Es ist daher also wichtiger, sich über eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr Gedanken zu machen.

Die Menge Natrium, die Sie selbst bei einem vier Stunden langen Workout verlieren, können Sie locker nach dem Training durch den Genuss einer Schokomilch oder eines Bagels mit Erdnussbutter ausgleichen. Bedenken Sie außerdem, dass wir über unsere normale Ernährung so viel Natrium zu uns nehmen, dass Gesundheitsinstitutionen darauf hingewiesen haben, weil es bei passiven Personen zu Problemen führen könnte.

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