Delikate Speisealgen - von Wakame über Hijiki bis Nori

Algen zählen zu den gesündesten Lebensmitteln die es gibt. Beim Verzehr sollte man jedoch den teilweise sehr hohen Jodgehalt beachten. Außerdem lässt sich nicht jede Alge auf jede Art und Weise zubereiten. Damit man beim Kochen nichts falsch macht, sollte man sich im Vorhinein über die verschiedenen Speisealgen informieren.

Die Nori-Algen gelten europaweit als bekannteste Algenart, doch auch die Rotalge Dulse, die Braunalgen Wakame und Hijiki sowie Arame und Meeressalat sind leckere Algenarten

Nori-Algen

Nori-Algen sind in Europa am bekanntesten. Sie werden bevorzugt

  • für die Umhüllung von Maki

verwendet und können sowohl roh als auch gekocht gegessen werden. Nori-Algen werden auch gerne

verwendet und sind die wichtigste Algenart in Japan.

Rotalge Dulse

In Irland und der Bretagne ist vor allem die Rotalge Dulse sehr bekannt. Sie gibt

den richtigen Geschmack und trumpft mit einem hohen Eisengehalt auf. Weicht man Dulse kurz ein, so kann sie auch roh gegessen werden.

Braunalge Wakame

In Japan ebenfalls sehr bekannt und deshalb oft auf dem Speiseplan ist die Braunalge Wakame. Man kann sie entweder in großen Blattstücken oder als fein gemahlenes Pulver kaufen. Besonders wertvoll ist die enthaltene Alginsäure, die den Darm reinigen und entgiften kann.

Wichtig: Vor dem Verzehr muss die Braunalge Wakame unbedingt gekocht werden. Das Instantpulver kann man beispielsweise für Suppen verwenden.

Braunalge Hijiki

Eine weitere Braunalge ist Hijiki. Sie verfügt über eine leichte Süße und über ein besonderes Aroma. Deshalb ist sie bei Algenliebhabern sehr beliebt. Auch sie muss vor dem Genuss eingeweicht werden und eignet sich am besten für Eintöpfe, Suppen oder Salate.

Interessant ist, dass der Kalziumgehalt der Hijiki-Algen zehn Mal so hoch ist wie der von Milch. Außerdem ist die Alge reich an Ballaststoffen und Eisen.

Arame

Arame ist bei allen beliebt, die ihren Gerichten eine süßliche Note und eine gesunde Komponente, nicht aber den typischen Meeresgeschmack verleihen möchten. Am besten weicht man Arame ein und kocht sie anschließend kurz. Diese Algenart sollte man eher sparsam verwenden, da sie sehr viel Jod enthält.

Meeressalat

Die letzte Alge, die man kennen sollte, nennt sich Meeressalat. Es handelt sich hierbei um eine Grünalge, die in Frankreich als Umhüllung oder zum Marinieren von Fisch verwendet wird. Man kann Meeressalat aber auch frisch essen.

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