21. Februar 2008
(pgk) Oft sind es nur einige Sekunden, in denen die Kinder unbeaufsichtigt sind: Ein Teller mit heißer Suppe, das Bügeleisen oder die heiße Herdplatte können dann für die Kleinen zum Verhängnis werden.

Ein Herdschutzgitter bannt die Verbrühungsgefahr. Foto: DGK
Verbrennungen und Verbrühungen zählen bei Kindern zu den zweithäufigsten Todesursachen. Die Gefahr lauert das ganze Jahr über: Brennende Kerzen an Kindergeburtstagen und offenes Feuer bei Grillfesten können ebenso bleibende Schäden hinterlassen wie zu heißes Badewasser, offene Backofentüren oder leuchtende Adventskerzen.
Rund 7.000 Kinder werden in Deutschland jährlich durch Verbrühungen und Verbrennungen schwer verletzt. Der kindliche Organismus reagiert schneller als der erwachsene mit einem lebensgefährlichen Schock, denn der Kreislauf kann bereits versagen, wenn nur fünf Prozent der Körperoberfläche geschädigt sind. Bei Kindern entspricht das ungefähr der Körperoberfläche eines Unterarms.
Offene Brandwunden sind Eintrittspforten für Keime, die sich im gesamten Körper ausbreiten und zu Infektionen führen können. Später, wenn die Wunden verheilt sind, kann es je nach Schweregrad der Verbrennung oder Verbrühung zur Narbenbildung kommen. Häufig zieht das im Laufe der Jahre Operationen nach sich, da Kinder wachsen und das Narbengewebe nur wenig elastisch ist.
Untenstehend finden Sie Hinweise, die helfen, das Verbrennungs- und Verbrühungsrisiko für die Kleinen zu senken. Kinder sind sich der Gefahr von Flammen und heißen Flüssigkeiten noch nicht bewusst; das lodernde Feuer fasziniert sie, und oft verlocken herumliegende Feuerzeuge und Streichhölzer zum Zündeln und Experimentieren.
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