Verbrühungen

Die Hautschädigung kann durch die Kühlung mit kaltem Wasser als erste Maßnahme verringert werden

Verbrühungen entstehen durch die Einwirkung von heißen Flüssigkeiten oder Dämpfen auf das Körpergewebe. Die Hautoberfläche, Lederhaut oder Subkutis wird geschädigt und reagiert mit einer Rötung und Schwellung sowie bei schwereren Fällen mit Blasen.

Frau mit extremem Sonnenbrand, zieht Bikinihose ein bisschen runter
woman with bad sunburn - isolated © Amy Walters - www.fotolia.de

Ursachen

Verbrühungen entstehen, wenn ein Mensch mit einer sehr heißen oder kochenden Flüssigkeit in Berührung kommt. Somit kommen Verbrühungen vor allem an Körperteilen wie den Händen, den Armen und dem Rumpf vor.

Jedoch kann es auch zu großflächigen Verbrühungen kommen, etwa wenn ein Kind einen Topf mit kochendem Wasser vom Herd zieht und den Inhalt über sich ergießt. Die Größe von einer Verbrühung steht also im direkten Zusammenhang mit der Menge heißer Flüssigkeit, mit der ein Mensch in Berührung kommt.

Erste Hilfe

Bei einer Verbrühung ist es wichtig, die Stelle sofort reichlich mit lauwarmen Wasser zu übergießen, am besten unter dem fließenden Wasser eines Wasserhahns. Auf kaltes Wasser, eine Kühlkompresse oder Eiswürfel zur Kühlung sollte dringend verzichtet werden. Besonders bei großflächigen Verbrühungen besteht die Gefahr, die Haut zusätzlich noch zu erfrieren. Nach dem Übergießen mit Wasser kann man eine Brandsalbe auftragen, welche die betroffene Haut zusätzlich kühlt.

Verbrühungsgrade und ärztliche Behandlung

Verbrühungen treten in drei Graden auf.

  • Beim ersten Grad ist eine reine Hautrötung zu beobachten.
  • Beim zweiten Grad kommt es zu einer Blasenbildung und großflächigen Hautrötungen.
  • Der dritte Grad zeigt sich durch offene Blasen und man kann bis auf das Fleisch sehen.

Meistens können Verbrühungen des 1. und 2. Grades zu Hause behandelt werden. Bei

  • großflächigen Verbrühungen mit Blasenbildung oder
  • Verbrühungen des dritten Grades

muss man einen Arzt aufsuchen. Damit die Wunde auf dem Weg vom Arzt nicht verunreinigt wird, empfiehlt es sich, diese mit einem gut genässten sterilen Tuch abzudecken.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 28.04.2009
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