Bisswunden sind Verletzungen, die in der Regel durch das Beißen eines Tieres hervorgerufen werden. Neben dem geschädigten Körpergewebe, der Sehnen, der Gelenke und sogar der Knochen besteht die Gefahr der Wundvereiterung durch Bakterien und Keime.
Bisswunden entstehen meist bei Auseinandersetzungen zwischen Tieren oder zwischen Tier und Mensch, in seltenen Fällen auch zwischen Menschen.
Grundsätzlich ist zunächst immer die Haut von einem Biss betroffen. Bei tiefen und kräftigen Bissen können auch Muskel- und Organgewebe, sowie Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bisswunden sind sehr gut bemerkbar. Das erste Symptom ist der Schmerz, den man spätestens nach einer Sekunde wahrnimmt. Bei außergewöhnlichen Bedingungen kann auch nur ein geringer, bzw. gar kein Schmerz empfunden werden. In jedem Fall ist jedoch eine Blutung zu erkennen.
Unterschiedliche Tiere hinterlassen verschiedene Wunden: Katzen verursachen kleine Einstiche. Hunde reißen große Teile der Haut auf und hinterlassen stark blutende Wunden. Pferde hingegen hinterlassen tiefe Fleischwunden oder gefährliche Quetschungen. Auch bei nur geringer oberflächlichen Verletzung ist das darunter liegende Gewebe meist stark geschädigt. Bisswunden entzünden sich meist ohne ärztliche Behandlung, da bei dem Angriff auch Speichel übertragen wird. Der Arztbesuch ist ebenfalls durch mögliche übertragbare Krankheiten (Tollwut, Tetanus) unerlässlich.
Kleine Verletzungen werden desinfiziert und mit einem Pflaster bedeckt. Mittlere Risse können mit Strips zusammengeklebt werden. Bei großen Fleischwunden hilft nur das Nähen. Anschließen regenerieren sich Haut und Organe selbst. Es bildet sich eine Schorfschicht aus altem Blut auf der Wunde, die ein Nachbluten und das Eindringen von Keimen verhindert.
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Erste Hilfsmaßnahmen sind die Wunde, nachdem sie nicht mehr stark blutet, unter fließendem Wasser reinigen und anschließend mit Hautdesinfektionsmittel desinfizieren. Danach mit Pflaster oder Mullkompresse bedecken.

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