Durch eine einmalige Schalleinwirkung auf den Gehörgang wird eine Schädigung hervorgerufen. Diese wird als Schalltrauma oder Akustisches Trauma bezeichnet. Dabei wird sie unterschieden in Explosionstrauma, Knalltrauma und Lärmtrauma. Außerdem zählen dazu noch der Akustische Unfall und der Akustische Schock.
Ein Akustisches Trauma kann durch ein einmaliges Schallereignis auftreten. Zu einem akustischen Trauma gehören Explosionstrauma, Knalltrauma und Lärmtrauma. Der Unterschied besteht in den auftretenden Lärmquellen und deren Auswirkungen auf das Gehör.
Bei allen drei Arten besteht die Möglichkeit, dass das Gehör verletzt wird, indem übermäßiger Schalldruck das Ohr überlastet und somit verletzt. Dadurch kommt es zu vorübergehenden oder bleibenden Hörschäden. Bei einer Explosion kann das Trommelfell zerplatzen und es kommt zu einer Schwerhörigkeit.
Die schwerste Verletzung tritt bei einem Explosionstrauma auf. Hier kommt es zu häufig zu Schäden an beiden Ohren. Ohne eine umfangreiche Behandlung bilden sich die Schäden selten wieder zurück. Bei einem Knalltrauma wird meistens nur ein Ohr verletzt. Hierbei mindert sich die Hörfähigkeit und öfter tritt Tinnitus auf.
Normalerweise bilden sich auftretende Beschwerden innerhalb von 2 Tagen wieder zurück. Trotzdem tragen viele Betroffene bleibende Schäden davon. Es kann zu Schwerhörigkeit kommen.
Ein Lärmtrauma kann durch übermäßig laute und andauernde Geräusche wie Konzerte, Diskobesuche, Bauarbeiten und ähnliches auftreten. Auch hier kann es zu einer Schwerhörigkeit kommen mit Tinnitus kommen. Der Hörverlust wird oftmals nur zufällig bei einer Untersuchung festgestellt.
Vom HNO-Arzt werden Mittelohr und Gehörgang untersucht und Hörprüfungen vorgenommen. Bei auftretendem Schwindel werden noch Gleichgewichtsprüfungen vorgenommen. Bei allen drei Schädigungen sollte eine schnelle Behandlung vorgenommen werden.
Je schneller mit einer Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Heilungschancen. Das kann evtl. in einer Druckkammer erfolgen. Mögliche Verletzungen im Mittelohr werden danach operativ behandelt, evtl. muss eine Tympanoskopie durchgeführt werden. Ansonsten erfolgt die Behandlung durch Infusionen mit durchblutungsfördernden Mitteln und Kortison für einen Maximalzeitraum von 2 Wochen.
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