PSA-Test

Ein bestimmtes Eiweiß der Prostata ist im Krebsfall erhöht im Blut zu finden

Das PSA-Screening bestimmt den Wert des prostataspezifischen Antigens. Im Blut lässt sich bei gesunden Männern dieses Eiweiß nachweisen, ein erhöhter Wert kann auf Prostatakrebs hinweisen. Aber auch andere Erkrankungen, wie eine Prostatitis oder Harnwegsinfektion lassen den Wert ansteigen. Zur Früherkennung wird der PSA-Test im Falle von Prostatakrebs angewendet, ist aber nicht unumstritten.

Blaue Spritze wird mit einer Hand mit Handschuhen in eine Armbeuge injiziert
injektion © Miriam Böttner - www.fotolia.de

Als PSA-Test oder PSA-Screening bezeichnet man eine Untersuchungsmethode, die vor allem zur Verlaufskontrolle von Prostatakrebs durchgeführt wird. Der Test gehört jedoch nicht zu den Routineuntersuchungen für die Früherkennung eines Prostatakarzinoms.

Vorkommen, Aufgaben und Anstieg des PSA

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Protein (Eiweiß), das nur in der Prostata produziert wird. Das PSA kommt im Sperma (Ejakulat) sowie im Blut eines Mannes vor.

Seine Aufgabe ist die Verflüssigung des Samens. Bei bestimmten Krankheiten wie

kommt es zu einem Anstieg des PSA-Blutspiegels.

Kein spezifischer Krebsmarker

Daher ist das PSA kein spezieller Krebsmarker, zumal der PSA-Wert auch bei anderen Aktivitäten wie Geschlechtsverkehr oder Fahrradfahren sowie bei einer Verstopfung (Obstipation) ansteigen kann. So kann die Erhöhung des PSA-Wertes 24 Stunden andauern und daher fälschlicherweise einen Verdacht auf Prostatakrebs anzeigen. Aus diesem Grunde gehört der PSA-Test nicht zu den Routineuntersuchungen zur Prostatakrebs-Früherkennung.

Generelle Hinweise zum PSA-Test

Allerdings bieten ihn manche Ärzte trotzdem als Vorsorgeuntersuchung an. Die Kosten dafür müssen jedoch vom Patienten selbst übernommen werden. Bei dem Test wird die Konzentration des PSA im Blut gemessen. Um falsche Testergebnisse zu vermeiden, sollten vor der Untersuchung keinerlei Aktivitäten, die zur Erhöhung des PSA-Blutspiegels führen, durchgeführt werden.

Empfohlene Anwendung

Obwohl die PSA-Messung zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms als zu unsicher angesehen wird, ist sie für die Verlaufskontrolle nach einer Prostatakrebs-Therapie von Bedeutung. So lassen sich durch einen Abfall des PSA-Wertes Hinweise auf eine Remission der Krankheit erhalten. Daher werden PSA-Messungen zur Verlaufskontrolle im Abstand von drei bis sechs Monaten empfohlen.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 14.01.2009
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Grundinformationen und Hinweise zum PSA-Test

Anwendung und Ablauf des PSA-Tests

Anwendung und Ablauf des PSA-Tests

Durch einen PSA-Test ist es möglich, die Menge des prostataspezifischen Antigens im Blut zu messen. Er wird bei Verdacht auf Prostatakrebs durchgeführt.

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