Harnuntersuchung

Analyse des Harns

Harn wird aus den Nieren abgesondert und enthält verschiedene Substanzen, die aus dem Körper ausgeschieden werden. Durch eine Laboranalyse des Harns erhält man Hinweise über mögliche Erkrankungen.

Urinprobe im Behälter in kleinem Schrank
Urinbehälter © Jürgen Fälchle - www.fotolia.de

Eine Harnuntersuchung wird durchgeführt, um Krankheiten an den Nieren, den Harnwegen oder zum Beispiel auch Stoffwechselerkrankungen (wie Diabetes mellitus) festzustellen. Die Harnuntersuchung gehört jedoch auch oft zu einer Routineuntersuchung.

Durchführung

Meist wird zur Untersuchung der so genannte Mittelstrahlurin (erste Menge wird verworfen, dann eine kleine Menge in einem sterilen Gefäß aufgefangen, letzte Menge wieder verworfen) verwendet, da dieser am bakterienärmsten ist.

Zuerst wird die Urinprobe mit einem Teststäbchen

untersucht. Im Anschluss wird die Harnprobe oftmals noch unter dem Mikroskop (Harnsediment) zum Beispiel auf Bakterien untersucht.

Mögliche Diagnosen

Befindet sich beispielsweise Blut im Urin, kann dies auf eine Nierenerkrankung hindeuten. Ist der Glucosewert auffällig, deutet dies meist auf eine Zuckererkrankung (Diabetes mellitus) hin.

Morgen-, Tages- oder Sammelurin

Die Harnuntersuchung kann mit Morgenurin (wie oben beschrieben), Tagesurin oder Sammelurin durchgeführt werden.

Der Tagesurin eignet sich z.B. zur Diagnostik von Glukoseausscheidungen. Der 24-Stunden-Sammel-Urin wird für aufwendigere chemische Untersuchungen verwendet. Harnuntersuchungen werden sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Babys durchgeführt.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 14.08.2008
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