9. September 2009
Kommt es zu unklaren Problemen der Lunge oder der Bronchien, erfolgt die Anwendung einer Body-Plethysmographie. Diese Untersuchung ist völlig risikolos für den Patienten und sogar für Kleinkinder geeignet.
Während einer Body-Plethysmographie wird der zu Untersuchende in eine luftdichte, geschlossene Kabine oder Kammer gesetzt, die einer Telefonzelle ähnelt. Über ein Mundstück atmet die Testperson in einen Raum, der sich außerhalb der Kabine befindet. In der Kabine kommt es, bedingt durch die Atmung, zu Druckschwankungen, mit denen der Druck in den Lungenbläschen festgestellt wird. Sowohl normale Atmung als auch beschleunigte Atmung bei tiefem Ein- und Ausatmen werden durch Messungen registriert. Mit Hilfe eines Computers erfolgt eine Berechnung der Werte. Die ermittelten Werte werden dann mit Normalwerten, die auf Alter, Größe oder Geschlecht bezogen sind, verglichen. Die Mitarbeit des Patienten ist dabei von großer Wichtigkeit für den Erfolg der Untersuchung. Für die Testperson ist die Untersuchung völlig risikolos, da es weder zu Druck- oder Strahlenbelastungen kommt. Die Tür der Glaskabine kann jederzeit geöffnet werden. Daher gilt die Body-Plethysmographie auch für Kleinkinder als anwendbar und zuverlässig.
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25.02.11 | |
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