2. November 2009
Wenn mehrere Menschen an dem gleichen Problem leiden, können sie eine Selbsthilfegruppe gründen. Auf diese Weise helfen sich die Mitglieder der Gruppe gegenseitig.
Selbsthilfegruppen werden in der Regel ehrenamtlich geleitet. Sie können als eingetragene Vereine oder auch ohne Rechtsform arbeiten. Ihr Prinzip ist die Eigeninitiative und die Hilfe zur Selbsthilfe. Eine weitere Form sind Selbsthilfeorganisationen, in denen sich zum Beispiel Menschen, die unter chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Rheuma, Neurodermitis, einer Allergie oder einer Behinderung leiden, zusammenfinden und sich meist als eingetragener Verein organisieren. Rund 50 Prozent aller Selbsthilfegruppen sind jedoch frei und nicht organisiert. Finanziert werden sie meist durch Spenden ihrer Mitglieder.
Im Rahmen einer Selbsthilfegruppe treffen sich die Mitglieder in regelmäßigen Abständen, meist alle zwei Wochen, um sich untereinander auszutauschen, zu informieren sowie Tipps oder Hilfestellungen zu geben. Oftmals treffen sich die Gruppenmitglieder auch in der Freizeit, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Zudem können auch Angehörige der Betroffenen Mitglied der Selbsthilfegruppe werden.
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