2. November 2009
Bei bestimmten chronischen Schmerzerkrankungen kann eine Radiofrequenztherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird eine spezielle Nadel für die Behandlung verwendet.
Eine Radiofrequenzbehandlung wird in der Regel ambulant ausgeführt. Zu Beginn der Therapie erhält der Patient eine lokale Betäubung verabreicht. Danach wird eine spezielle Nadel an dem Nerv, der die Schmerzen hervorruft, angebracht. Mit Hilfe einer Sonde kann über diese Nadel entweder Hitze erzeugt oder elektrischer Strom zum Nerv geleitet werden. Die Positionierung der Spezialnadel erfolgt im Normalfall durch eine Röntgenkontrolle. Außerdem wird eine Überprüfung durch eine elektrische Stimulation vorgenommen.
Bei der Behandlung von Krampfadern erfolgt eine endovenöse Radiofrequenztherapie, bei der die krankhafte Vene durch Radiowellen, die Wärme erzeugen, therapiert wird. Dazu wird eine eine Punktion der Haut am Unterschenkel vorgenommen. Danach wird die zwei bis drei Millimeter große Sonde in die Stammvene eingeführt und bis zur Kniekehle oder Leiste vorgeschoben. Nachdem die Sonde in Position gebracht wurde, appliziert diese die Energie der Radiowellen auf die Venenwand. Dadurch wird die Innenwand der Vene auf etwa 120 Grad Celsius erhitzt und verschlossen. Durch das anschließende Zurückziehen der Sonde wird auch die Krampfader innerlich erhitzt, was ihre Schrumpfung zur Folge hat. Die ganze Prozedur nimmt nur etwa drei Minuten in Anspruch. In der Regel kann der Patient schon kurz nach dem Eingriff wieder seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Komplikationen bei einer Radiofrequenztherapie gelten als so gut wie ausgeschlossen. Gelegentlich kann es zu vorübergehenden Nebenwirkungen wie Wundschmerzen oder Taubheitsgefühlen kommen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
24.04.11 | |
![]() | RADIOFREQUENZTHERAPIE |
02.02.11 | |
![]() | RADIOFREQUENZTHERAPIE |
30.01.11 | |
![]() | RADIOFREQUENZTHERAPIE |
26.09.10 | |
![]() | RADIOFREQUENZTHERAPIE |
30.08.10 | |
![]() | RADIOFREQUENZTHERAPIE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Radiofrequenztherapie Forum

