30. Mai 2006
Statistisch gesehen werden die Menschen in der EU körperlich immer gesünder. Dafür steigt aber die Zahl der psychischen Erkrankungen drastisch an. So wurde auf dem 109. Ärztetag in Magdeburg darauf hingewiesen, dass in den vergangenen 10 Jahren die Zahl der Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen um zwei Drittel zugenommen hat, vor allem Fälle von Depressionen, Essstörungen und Suchtkrankheiten werden immer mehr.
Zehn Prozent der in der EU lebenden Jugendlichen und Kinder weisen ein gestörtes Sozialverhalten auf. Das größte Problem in der Gesellschaft seien Unwissen, Vorurteile und Diskriminierung gegenüber psychisch Kranken, was die Aussicht auf eine erfolgreiche Therapie und Heilung häufig behindert.
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