Heublumenwickel - Wirkung, Anwendungsgebiete und Tipps zur Verwendung

Heublumenwickel zählen zu den unterschiedlichen Arten von Körperwickeln. Sie bestehen aus diversen Wiesenkräutern und lassen sich bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen anwenden. Dabei kann man sie selbst zusammenstellen oder man erwirbt fertige Wickel im Handel. Sowohl warme als auch kalte Wickel kommen zur Anwendung. Lesen Sie über die Wirkung und Anwendungsgebiete von Heublumenwickeln und holen Sie sich Tipps zur Verwendung.

Wissenswertes über Heublumenwickel

Heublumenwickel - Wirkung und Anwendungsgebiete

Bei Heublumen handelt es sich um eine Mischung unterschiedlicher Gräser einer Wiese. Lässt man diese trocknen, erhält man würzige und intensiv duftende Blumen, die dank ihrer ätherischen Öle einen Effekt bei unterschiedlichen Beschwerden aufweisen.

Wichtig ist, dass die Blüten noch möglichst aromatisch sind, wenn man sie für einen Heuwickel verwenden möchte. Älter als ein Jahr sollten sie demnach nicht sein.

Heublumen können die Durchblutung anregen. Verwendet man sie mit Wärme, wird dieser Effekt deutlich verstärkt. Auch giftige Ablagerungen können dadurch aus dem Körper ausgeschieden werden.

Die Heublumenwickel kommen dabei in Form von Tüchern zur Anwendung. Diese kann man selbst zubereiten. Alternativ findet man im Handel auch fertige Heusäcklein, die man auf gleiche Weise verwenden kann.

Heublumenwickel helfen bei

Tipps zur Anwendung von Heublumenwickeln

Wie bereits erwähnt, sollten die Heublumen noch nicht zu alt sein. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einen Heublumenwickel zuzubereiten.

Warme Heublumenwickel selbst machen

Für einen Heublumenwickel werden 3 kg Heublumen mit 3 Liter Wasser aufgekocht. Dann lässt man den Sud ziehen und seiht die Blüten ab.

Nun wird ein großes Leinentuch für mindestens 15 Minuten eingetaucht. Damit wickelt man den Patienten von den Füßen bis zum Brustkorb ein.

Je nach Beschwerdebild können natürlich auch kleinere Wickel zubereitet werden, so etwa in Form eines Kniewickels. Dieser wird rund um das Knie gewickelt und mit einem zusätzlichen Tuch abgedeckt.

Generell sollte der Heublumenwickel so lange einwirken, wie er warm ist. Danach ist es sinnvoll, sich noch für eine Stunde auszuruhen, da die Heublumen auch eine ermüdende Wirkung aufzeigen können.

Kalte Heublumenwickel selbst machen

Bei der Zubereitung des kalten Heuwickels geht man auf die gleiche Art und Weise vor. Jedoch lässt man den Heublumentee vor dem Anlegen des Wickels erkalten; ebenso ist das Verdünnen mit kaltem Wasser möglich.

Wie oft sollte man Heublumenwickel anwenden?

Je nach Beschwerdebild sollt man einen Heuwickel zwei bis drei mal pro Woche anwenden. Bei regelmäßiger Verwendung wird man so schon bald eine Besserung verspüren.

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