Gänsehaut

Eine natürliche Körperreaktion, die über das Nervensystem die Haarmuskeln in der Haut aktiviert

Die Gänsehaut bezeichnet aufgerichtete Körperhaare an den Armen oder Beinen auf Grund von Angst, starker Erregung, schrillen Geräuschen oder plötzlichen Kältereizen. Die unzähligen winzigen Haare werden durch kleine Aufstellermuskeln aufgerichtet.

Nahaufnahme von Unterleib und Oberschenkel einer Frau mit braunem Slip
freeze4photo © Gordon Bussiek - www.fotolia.de

Jeder Mensch kennt wohl das berühmte "Gänsehautfeeling", das auftritt, wenn der Körper freudig erregt ist. Ob sich dies nun um eine ergreifende Szene in einem Kinofilm oder einen bewegenden Moment im Leben des Einzelnen handelt: das Phänomen der Gänsehaut kann verschiedene Ursachen haben und trifft jeden Menschen gleichermaßen. Doch auch in Angstsituationen oder Momenten starker Erregung kann eine Gänsehaut auftreten.

Dieses Symptom ist jedoch in keiner Weise gefährlich oder schmerzhaft. Eine Gänsehaut vergeht zumeist eben so schnell wie sie gekommen ist. Ob man es nun "Putenpocken", "Ameisenbrust" oder "Gänsehaut" nennen mag: es handelt sich hierbei stets um eine natürliche und ungefährliche Reaktion des Körpers.

Funktion

Ursprünglich sollte dieser Schutzmechanismus in Verbindung mit dem Zittern den Körper vor einem starken Temperaturabfall und einer Unterkühlung schützen. Aus diesem Zweck richten sich die feinen Härchen auf der gesamten Körperoberfläche des Menschen auf.

Kleine Hauterhebungen lassen die Hautoberfläche dann wie eine gerupfte Gans aussehen. Daher leitet sich der umgangssprachliche Begriff der Gänsehaut ab.

In der Medizin wird er "Cutis Anserina" genannt. An unbehaarten Körperstellen kann im Übrigen keine Gänsehaut entstehen.

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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