Transsexualität

Auch als Transidentität bezeichnet, da es sich hierbei um einen Identitätskonflikt handelt

Bei der Transsexualität fühlen sich Menschen, die eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können, dem anderen Geschlecht zugehörig und möchten dauerhaft körperlich und sozial diesem Geschlecht angehören.

Frauenbeine im Spiegel, Frau in weißem Kleid, schwarzen Pumps
Girl in the mirror © peapop - www.fotolia.de

Transsexualität wird auch als Transsexualismus bezeichnet und stellt eine Form der Geschlechtsidentitätsstörungen dar. Die Problematik hierbei besteht darin, dass ein Mensch, dessen geschlechtliche Zugehörigkeit anhand der entsprechenden Geschlechtsmerkmale eindeutig bestimmbar ist, sich dennoch als Zugehöriger des anderen Geschlechts wahrnimmt und sich mit seinem eigentlichen Geschlecht nicht vollständig identifizieren kann. Dies bedeutet, dass ein Mann körperlich alle Merkmale besitzt, sich aber dennoch eher als Frau fühlt.

Äußerliche Merkmale

Nach Außen zeigen sich diese Abnormitäten in einem Drang, sich der Umwelt als das andere Geschlecht zu zeigen und sich durch

wie der Andersgeschlechtliche darzustellen. Durch diesen Umstand wird versucht, eine weitgehende Annäherung an das gegenteilige Geschlecht zu erzielen.

Ursachen

Die Wissenschaft erklärt die Entstehung des Transsexualismus in verschiedenen Ursachen. Diese können in

  • der Psyche des Betroffenen
  • psychosomatischen Störungen oder in
  • einem vermehrten Hang zum Weiblichen

liegen.

Wünsche und Ziele

Vorrangig bei einer Transsexualität ist der große Wunsch nach einer Angleichung an das andere Geschlecht auch in körperlicher Hinsicht. Erst danach fühlen sich die Betroffen identisch mit sich selbst und erlangen das gewünschte Zugehörigkeitsgefühl, zumal das stetige Wanken eine psychische Belastung darstellt.

Ein kompletter Wechsel der Geschlechtsrolle bringt in den meisten Fällen die innere Ausgeglichenheit und den Frieden mit sich selbst.

In der heutigen Zeit ist aufgrund der hohen Aufklärungsintensität und dem toleranten Umgang mit dem "Anderen" der Leidensdruck der betroffenen Personen nicht mehr so groß. Sie werden von der Gesellschaft weitgehend akzeptiert und können somit auch ein glückliches und erfülltes Leben führen. Hilfe und Unterstützung findet man an mehreren Anlaufstellen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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