Narzissmus

Das Verliebtsein in das eigene Erscheinungsbild wird auch als Selbstverliebtheit bezeichnet

Narzissmus ist die Bezeichnung für die Liebe zu sich selbst oder eine übertriebene Eitelkeit. Dies äußert sich durch einen extremen Egoismus und einer Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen. Ein Narzist widmet seinem Körper viel Aufmerksamkeit.

Junge Frau in Unterwäsche vor Spiegel
Beautiful woman on the mirror as a twins portrait © LUNAMARINA - www.fotolia.de

Der Begriff der Selbstliebe ist aus einer griechischen Sage vom Jüngling Narkissos abgeleitet, der in eine unsterbliche Liebe zu seinem eigenen Spiegelbild verfallen war. Narzissten hegen eine ebenso starke Liebe zu sich selbst und fallen mit einem übersteigertem Geltungsdrang und Selbsteinschätzung auf. Nicht selten ist das Selbstbewusstsein dieser Personen geschwächt.

Mögliche Ursachen

Die Lust des Narzissten definiert sich meist über sich selbst, also über Masturbation und auch die Selbstdarstellung. Möglicherweise ist diese Verhaltensweise auf

  • einen Unabhängigkeitsdrang
  • häufige Zurückweisung oder auch
  • reine Wertschätzung des Äußeren

zurückzuführen.

Varianten

Eine narzisstische Persönlichkeit kann einen charakteristischen Krankheitsfall bezeichnen, aber auch nur eine Besonderheit des sexuellen Lustgewinns. Man unterscheidet

  • den positiven Narzissmus bei einem Menschen mit positiver Einstellung
  • den negativen Narzissmus bei ausschließlichem Selbstinteresse und
  • die narzisstische Persönlichkeitsstörung bei Menschen, bei denen Empathiemangel, Arroganz und Neid vorherrschen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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