Narzissmus
Das Verliebtsein in das eigene Erscheinungsbild wird auch als Selbstverliebtheit bezeichnet
Narzissmus ist die Bezeichnung für die Liebe zu sich selbst oder eine übertriebene Eitelkeit. Dies äußert sich durch einen extremen Egoismus und einer Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen. Ein Narziss widmet seinem Körper viel Aufmerksamkeit.
Der Begriff der Selbstliebe ist aus einer griechischen Sage vom Jüngling Narkissos abgeleitet, der in eine unsterbliche Liebe zu seinem eigenen Spiegelbild verfallen war. Narzissten hegen eine ebenso starke Liebe zu sich selbst und fallen mit einem übersteigertem Geltungsdrang und Selbsteinschätzung auf. Nicht selten ist das Selbstbewusstsein dieser Personen geschwächt. Die Lust des Narzissten definiert sich meist über sich selbst, also über Masturbation und auch die Selbstdarstellung. Möglicherweise ist diese Verhaltensweise auf einen Unabhängigkeitsdrang, auf häufige Zurückweisung oder auch durch reine Wertschätzung des Äußeren zurückzuführen. Eine narzisstische Persönlichkeit kann einen charakteristischen Krankheitsfall bezeichnen, aber auch nur eine Besonderheit des sexuellen Lustgewinns.
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