Intersexualität

Intersexuelle Menschen werden auch als Hermaphrodit oder Zwitter bezeichnet

Die Bezeichnung Intersexualität wird meist für Menschen verwendet, denen nicht eindeutig weibliche oder männliche körperliche Geschlechtsmerkmale zugeordnet werden können.

Junge Frau mit Rasierschaum im Gesicht und Zigarette im Mund rasiert sich mit Nassrasierer
woman shaving © Adrian Costea - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Intersexualität

Intersexualität ist der Begriff für Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Umgangssprachlich wird dabei oft von Zwittern gesprochen.

Verbreitung

Die Häufigkeit der Intersexualität ist weitestgehend noch unerforscht. Die Schätzungen in Deutschland gehen weit auseinander. Expertenmeinungen bewegen sich zwischen 16.000 und 80.000 Menschen. Um Intersexualität festzustellen beziehungsweise auszuschließen, ist eine Chromosomenanalyse notwendig.

Ausprägungen und Akzeptanz

Intersexualität kommt in den unterschiedlichsten Ausprägungen vor. In Westeuropa wird das Auftreten der Intersexuellen oft als pervers und abartig angesehen. Obwohl Intersexualität ein tatsächliches medizinisches Problem ist, werden die betroffenen Menschen oft mit Transsexuellen und Transvestiten in einem Atemzug genannt.

In anderen Kulturen, gerade in Südamerika und in Afrika, ist die Intersexualität als das dritte Geschlecht weitestgehend akzeptiert.

Bedeutung in den Medien

In Europa ist in den letzten Jahren zu beobachten, dass die Intersexuellen als beliebte Sexpartner für bestimmte bisexuelle Spielarten attraktiv werden. Mehrere Schriftsteller und Filmregisseure haben sich mittlerweile dem Thema Intersexualität angenommen und beschreiben in ihren Werken insbesondere die Probleme von heranwachsenden Zwittern.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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