Intersexualität
Intersexuelle Menschen werden auch als Hermaphrodit oder Zwitter bezeichnet
Die Bezeichnung Intersexualität wird meistens für Menschen, denen nicht eindeutig weibliche oder männliche körperliche Geschlechtsmerkmale zugeordnet werden können, verwendet.
Intersexualität ist der Begriff für Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Umgangssprachlich wird dabei oft von Zwittern gesprochen. Die Häufigkeit der Intersexualität ist weitestgehend noch unerforscht. Die Schätzungen in Deutschland gehen weit auseinander. Expertenmeinungen bewegen sich zwischen 16.000 und 80.000 Menschen. Um Intersexualität festzustellen beziehungsweise auszuschließen, ist eine Chromosomenanalyse notwendig. Intersexualität kommt in den unterschiedlichsten Ausprägungen vor. In Westeuropa wird das Auftreten der Intersexuellen oft als pervers und abartig angesehen. Obwohl Intersexualität ein tatsächliches medizinisches Problem ist, werden die betroffenen Menschen oft mit Transsexuellen und Transvestiten in einem Atemzug genannt. In anderen Kulturen, gerade in Südamerika und in Afrika, ist die Intersexualität als das dritte Geschlecht weitestgehend akzeptiert. In Europa ist in den letzten Jahren zu beobachten, dass die Intersexuellen als beliebte Sexpartner für bestimmte bisexuelle Spielarten attraktiv werden. Mehrere Schriftsteller und Filmregisseure haben sich mittlerweile dem Thema Intersexualität angenommen und beschreiben in ihren Werken insbesondere die Probleme von heranwachsenden Zwittern.
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