Vorwehen

Häufig auch als Übungswehen oder Schwangerschaftswehen bezeichnet

Die Vorwehen treten im siebten bis neunten Schwangerschaftsmonat auf, sie trainieren die Gebärmutter und bereiten die Geburt vor. Vorwehen haben keinen charakteristischen Rhythmus und werden von der Schwangeren nur als leicht schmerzhaft empfunden.

Bauch einer Schwangeren auf Station, Geburtsvorbereitung
schwangerschaft - wehen - geburt © fuxart - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Vorwehen

Die Vorwehen können ab dem 7. Schwangerschaftsmonat auftreten und werden auch als Senkwehen bezeichnet. Manche Hebammen bezeichnen sie auch als Übungswehen.

Merkmale, Funktion und Unterschiede zu echten Wehen

Die Vorwehen sind Kontraktionen, die ähnlich wie echte Wehen sind, aber nicht auf den Muttermund wirken. Echte Wehen arbeiten sehr effektiv daran, den Muttermund zu öffnen, damit das Kind den Geburtskanal passieren kann.

Für echte Wehen ist vor allem die Regelmäßigkeit der Kontraktionen kennzeichnend. Das heißt, dass sie immer im gleichen zeitlichen Abstand auftreten. Dieser wird je länger die Wehentätigkeit dauert immer geringer, bis der werdenden Mutter bei den Presswehen nur noch einige Sekunden zum Ausruhen und Kraft schöpfen bleiben.

Die Vorwehen jedoch haben die Aufgabe den Bauch abzusenken und haben mit dem Vorgang der Geburt nichts zu tun.

Für Vorwehen ist charakteristisch, dass sie unvermittelt auftreten und die zeitlichen Abstände zwischen den Vorwehen starken zeitlichen Schwankungen unterworfen sind. Es kann sogar sein das zwischen einzelnen Vorwehen Tage vergehen können. Doch viele werdende Mütter sind verunsichert, wenn die Vorwehen auftreten, vor allem, wenn sie das erste Kind erwarten und noch keine Erfahrungen mit echten Wehen haben.

So suchen sie sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus auf, weil sie denken, die Geburt hätte begonnen.

Klare Anzeichen zur Bestimmung der Wehen

Es gibt aber einige Anhaltspunkte, anhand derer sich echte Wehen von Vorwehen unterscheiden lassen.

So ist es etwa einer Frau, die echte Wehen hat nicht möglich, während einer Wehe zu sprechen. Am sichersten kann man jedoch in der Badewanne bestimmen, ob es sich um Vorwehen oder Geburtswehen handelt. Dazu nimmt man ein warmes Bad. Verschwinden die Wehen in der Badewanne, so handelt es sich um Vorwehen, werden sie regelmäßiger und stärker, so handelt es sich um echte Wehen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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