Die Geschichte der Pränataldiagnostik

Nahaufnahme Fötus auf schwarzem Hintergrund

Die Entwicklung und Weiterentwicklung der Pränataldiagnostik

Die Pränataldiagnostik begann vor gut dreißig Jahren. Seitdem wurde sie weiterentwickelt und verbessert.

Zur Pränataldiagnostik werden alle Untersuchungen gezählt, die eine Frau während der Schwangerschaft erhält, um evtl. Behinderungen oder Erkrankungen des ungeborenen Babys feststellen zu können.

Die meisten dieser Untersuchungen werden zu Beginn einer Schwangerschaft durchgeführt.

Ultraschalluntersuchungen

Die richtige Pränataldiagnostik gibt es seit etwa 1980. Die ersten Ultraschalluntersuchungen wurden jedoch schon viele Jahrzehnte früher gemacht.

Allerdings waren die Ultraschallgeräte damals natürlich noch nicht derart hochauflösend wie sie dies heutzutage sind. 3D- und 4D-Ultraschalluntersuchungen kannte man damals noch nicht.

Mit den Ultraschalluntersuchungen konnten die Ärzte zwar gravierende Erkrankungen des ungeborenen Babys feststellen, kleinste Abweichungen wie zum Beispiel eine verdickte Nackenfalte konnte damals jedoch noch nicht gemessen werden.

Nach und nach wurden die Ultraschallgeräte verbessert, so dass das Baby im Bauch der Mutter auch drei- und vierdimensional dargestellt werden konnte. 3D-Ultraschall gibt es seit Mitte der 1980er Jahren.

Fruchtwasseruntersuchungen und Chorionzottenbiopsie

Fruchtwasseruntersuchungen wurden schon deutlich früher durchgeführt als ein 3D-Ultraschall. Im Jahr 1966 hat ein Arzt erstmals das Fruchtwasser, das das ungeborene Baby umgibt, untersucht.

Seit etwa dreißig Jahren gibt es die Chorionzottenbiopsie, bei der das Gewebe der Plazenta untersucht wird. Durch diese Untersuchung können beispielsweise Chromosomenveränderungen des Babys in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft festgestellt werden.

Blutwerte und Triple-Test

Inzwischen gibt es weitere Untersuchungen aus dem Bereich der Pränataldiagnostik. So werden zum Beispiel verschiedene Blutwerte der Mutter untersucht, die einen Anhaltspunkt dafür geben, ob das ungeborene Kind behindert sein könnte.

Beim Triple-Test werden beispielsweise drei Hormonwerte der Mutter bestimmt, die bei einem kranken Kind auffällig sein können. Der Test ist alleine jedoch recht unsicher und wird daher meist mit anderen Untersuchungen kombiniert.

Kritik an der Pränataldiagnostik

Die Pränataldiagnostik war und ist recht umstritten. Nicht alle Untersuchungen sind nötig und sinnvoll. Letztlich müssen die Eltern zusammen mit dem behandelnden Gynäkologen entscheiden, ob Untersuchungen durchgeführt werden oder nicht.

Grundinformationen und Hinweise zur Pränataldiagnostik

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Fetus on Black © Noel Powell - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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