Einfachzucker (Monosaccharide) und Zweifachzucker (Disaccharide)

Zu den unterschiedlichen Formen von Zucker zählen Einfach- und Zweifachzucker. Einfachzucker, auch Monosaccharide genannt, findet man beispielsweise in Obst oder Honig. Zu den Disacchariden, also Zweifachzuckern, gehören Milch-, Rüben-, Rohr- und Malzzucker. Lesen Sie über die Eigenschaften, Quellen und Verwendungsmöglichkeiten von Einfachzuckern und Zweifachzuckern.

Zum Einfachzucker zählen Traubenzucker, Schleimzucker und Fruchtzucker; zum Zweifachzucker u.a. Milchzucker und Rohrzucker

Einfachzucker

Einfachzucker wird oft auch als "Monosaccharide" bezeichnet. Der Einfachzucker besteht aus nur einem einzigen Zuckermolekül, im Gegensatz zum Zweifach- oder Mehrfachzucker, wobei auch diese Zuckersorten Einfachzucker enthalten.

sind drei Einfachzuckersorten.

Vorkommen und Verwertung von Einfachzuckern

Man findet den Einfachzucker in

Natürlich ist Einfachzucker aber auch in Süßigkeiten enthalten.

Einige Einfachzucker, wie zum Beispiel Traubenzucker, werden beim Essen sehr schnell vom Körper aufgenommen und erhöhen daher rasch den Blutzuckerspiegel. Es gibt jedoch auch Einfachzucker, die nicht durch das Blut gehen, sondern über die Leber verarbeitet werden.

Gerade Diabetiker müssen daher einen Einfachzucker, in der Regel ein Stück Traubenzucker essen, wenn ihr Blutzuckerspiegel derart niedrig ist, dass sie dadurch körperliche Probleme bekommen. Der Zucker geht sofort ins Blut über und erhöht den Blutzuckerspiegel innerhalb kürzester Zeit.

Gesundheitswert von Einfachzuckern

Möchte man sich gesund ernähren, so sollte man lediglich zehn Prozent der täglichen Nahrung in Form von Ein- und Zweifachzucker zu sich nehmen. Das heißt allerdings nicht, dass man künftig auf Obst verzichten soll.

Natürlich ist in Obst, je nach Sorte, beispielsweise viel Fruchtzucker enthalten, doch zusätzlich auch viele weitere gesunde Stoffe wie zum Beispiel Ballaststoffe. Diese sättigen und wirken verdauungsanregend.

Zu große Mengen sind jedoch unbedingt zu vermeiden. Wer sich etwa von zu viel Fructose ernährt, kann dadurch eine Fettleber riskieren.

Zweifachzucker

Zweifachzucker werden auch "Disaccharide" genannt. Im Gegensatz zum Einfachzucker besteht der Zweifachzucker aus zwei Zuckermolekülen, und zwar jeweils aus zwei Einfachzuckermolekülen.

Zum Zweifachzucker gehören

  • der Milchzucker
  • der Rübenzucker
  • der Rohrzucker und
  • der Malzzucker.

Milch- und Malzzucker

Milchzucker wird auch Laktose genannt und ist in Milch und allen Milchprodukten enthalten. Wird der Milchzucker in konzentrierter Form eingenommen, so kann er Durchfall auslösen.

Der Malzzucker, die Maltose, findet sich zum Beispiel im Bier. Malzzucker ist kein natürlicher Zucker, das heißt man findet ihn nicht in der Natur, sondern er entsteht durch chemische Prozesse.

Verwertung von Zweifachzucker

Der Zweifachzucker kann vom Körper in dieser Form nicht verwertet werden. Daher wird der Zucker in zwei Moleküle gespalten, sodass jeweils zwei Einfachzuckermoleküle entstehen.

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