29. März 2004
Dass Kümmel quälende Blähungen lindert, ist in der Volksmedizin seit langem bekannt. Kombiniert mit Anis und Fenchel ist die Wirkung besonders ausgeprägt. Das aromatische Gewürz nützt aber auch darüber hinaus der Verdauung, berichtet das Apothekenmagazin Gesundheit. Kümmel regt die Durchblutung der Darmschleimhaut an, auf Magen, Darm und Galle wirken die kleinen Früchte krampflösend. Das ätherische Öl des Gewürzes besitzt sogar eine beträchtliche pilztötende Wirkung, und weitere Inhaltsstoff – die Terpene – unterdrücken das Wachstum von Krebszellen.
Seine wohltuenden und vielleicht auch seine heilsamen Wirkungen kannten schon unsere früher Vorfahren: Funde belegen seinen Gebrauch im dritten Jahrtausend vor Christus. Damit ist Kümmel vermutlich das älteste heimische Gewürz.
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