Kräutertinkturen selbst herstellen - Tipps und Anwendungsgebiete

Auswahl an verschiedenen grünen Kräutern

Tinkturen aus Kräutern lassen sich lange aufbewahren und immer wieder verwenden

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Heilwirkung von Kräutern ist unumstritten. Doch man hat sie nicht das ganze Jahr frisch zur Verfügung. Deshalb ist es sinnvoll, Kräutertinkturen selbst herzustellen.

Eine Tinktur ist ein alkoholischer Auszug. Frische Pflanzen kommen in eine alkoholische Lösung, man lässt sie ziehen und schließlich gehen die Wirkstoffe in den Alkohol über. So eine Tinktur eignet sich zu inneren und zur äußerlichen Anwendung.

Natürlich muss man schon ein bisschen kräuterkundig sein, um die entsprechenden Heilpflanzen zu sammeln. Manche kann man auch auf dem Wochenmarkt oder im Gemüsegeschäft frisch kaufen.

Vorteile einer Kräutertinktur

Der Ansatz ist eigentlich relativ schnell gemacht, aber dann braucht man ein bisschen Geduld. Anschließend muss die Tinktur gefiltert und abgefüllt werden. Dann kann sie monatelang aufbewahrt und angewendet werden. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Kräutertees, die immer wieder frisch zubereitet werden müssen. In der Regel wirkt eine Tinktur auch intensiver und hat ein größeres Anwendungsgebiet.

Kräutertinkturen werden schon seit ewigen Zeiten in der Volksheilkunde eingesetzt. Durch ihre große Wirksamkeit und nur wenig möglichen Nebenwirkungen, haben sie nie an Beliebtheit verloren.

Anwendungsgebiete und -formen

Die Tinkturen können verdünnt in Tee oder Wasser eingenommen werden, oder man verwendet sie äußerlich mit Umschlägen oder Einreibungen.

Die Einsatzgebiete für Kräutertinkturen scheinen fast unbegrenzt zu sein. Wir haben doch alle schon einmal den Spruch gehört, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen sei.

Zubereitung

Zur Anwendung kommen je nach Heilpflanze

  • Wurzeln
  • Stängel
  • Blätter und
  • Blüten.

Die Zutaten werden fein säuberlich gewaschen und trocken getupft sowie eventuell klein geschnitten. Danach gibt man die Heilkräuter in eine Flasche und übergießt sie mit 38%igem bis 40%igem Korn- oder Obstbranntwein. Dabei müssen alle Pflanzenteile mit Alkohol bedeckt sein.

Dann lässt man die Flasche ungefähr 14 Tage an einem warmen Ort stehen. Es ist am günstigsten, wenn sie in der warmen Sonne stehen kann. Zum Abschluss wird die Tinktur gefiltert und in eine schöne Flasche abgefüllt. So kann man sich eine eigene Kräuterapotheke anlegen und hat immer einen Vorrat an heilkräftigen Mitteln.

Grundinformationen zu Kräutern und Gewürzen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: kräuter © Daniel Schmid - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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