Eisbein (Schweinshaxe)

Das Eisbein fällt duch seine dicke Fettschicht und die extrem lange Garzeit auf. Wird diese aber eingehalten ist das Fleisch sehr aromatisch. die Zubereitungsarten von Eisbein sind je nach Region in Deutschland unterschiedlich. Lesen sie hier alles über das Eisbein des Schweins.

Merkmale des Eisbeins sind die dicke Fettschicht sowie die langen Garzeiten

Auch das Eisbein gehört schließlich noch zum Schwein dazu. Regional wird es auch Schweinshaxe oder Stelze genannt. Dieses Fleisch fällt durch seine dicke Fettschicht und die langen Garzeiten auf. Beachtet man diese, so erhält man aber ein zartes Fleisch mit sehr viel Aroma.

Eisbein wird in Deutschland unterschiedlich zubereitet.

  • Eher im Norden Deutschlands wird das Fleisch gepökelt und gekocht,
  • während die Schweinshaxe in Süddeutschland gegrillt wird.
  • Allgemein wird Eisbein aber auch gerne zu Gulasch verarbeitet.

Einige Metzger verkaufen auch eingelegtes Eisbein. Dazu löst der Metzger die Knochen vom Fleisch, würzt dieses, legt es in eine Dose und gibt Fleischbrühe dazu. Anschließend wird die Dose verschlossen. Damit das Fleisch haltbar wird, erhitzt der Metzger die Dose.

Zubereitung

Wer eine knusprige Schweinshaxe selbst zubereiten möchte, kauft dazu beim Metzger für vier Personen etwa zwei Schweinshaxen. Die Anzahl richtet sich natürlich auch danach, wie viel Hunger die Gäste haben. Als zusätzliche Zutaten werden noch Gewürze wie Salz und Pfeffer sowie Bier, Zwiebeln und Wasser benötigt.

Zuerst wird die Haut des Fleischstückes in Form einer Raute eingeschnitten, damit die Schweinshaxe später eine knusprige Kruste bekommt. Das Fleisch wird dann mit Salz und Pfeffer gewürzt. Man legt das Fleisch anschließend in einen Bräter und schiebt es für gut zwei Stunden in den Backofen.

Während der Backzeit ist es ganz wichtig, das Fleisch immer wieder mit dem Bratensaft und dem Bier einzupinseln, damit das Fleisch schön saftig wird. Eine Stunde vor Ende der Garzeit gibt man die kleingeschnittene Zwiebel dazu. Eine halbe Stunde, bevor man das Fleisch aus dem Ofen nehmen möchte, schaltet man den Backofen heißer: So entsteht die typische Kruste.

Den Bratensaft verwendet man anschließend als Sauce. Dazu kocht man die Flüssigkeit auf und gibt sie durch ein Sieb. Fertig ist eine knusprige bayrische Schweinshaxe. Nun fehlen nur noch Knödel und Sauerkraut.

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