Rotbarsch

Der Rotbarsch verdankt seinen Namen seiner leuchtend roten Farbe. Trotz des Namens gehört er nicht zu den Barschen. Er ist ein Knochenfisch.

Enthält wenig Fett; aufgrund der giftigen Stacheln sollte man sich den Fisch vom Händler küchenfertig geben lassen

Merkmale und Lebensraum

Der eher kleine Rotbarsch ist durchschnittlich fünfzig Zentimeter groß, in seltenen Fällen kann er eine Größe von bis zu einem Meter erreichen. Vor allem Fische, die in größerer Tiefe leben, erreichen eine beachtliche Länge. Ein Rotbarsch kann bis zu sechzig Jahre alt werden. Man rechnet ihn auch der Familie der Stachelköpfe zu.

Seine recht harten Schuppen laufen am Ende zu Dornen zu. Durch diese hat er eine extrem raue Körperoberfläche. Eine weitere Besonderheit des Rotbarsches ist, dass er seine Jungen lebend zur Welt bringt. Die jungen Fische wachsen sehr langsam und leben eher an der Meeresoberfläche und bekommen erst mit vier bis fünf Jahren ihre rote Färbung.

Der Rotbarsch ernährt sich hauptsächlich von Krabben, Garnelen und kleinen Fischen.

Der Rotbarsch ist gesellig und lebt nah dem Meeresgrund, nur Jungfische bevorzugen die Küstengewässer. Er schätzt Wassertemperaturen zwischen drei und sieben Grad. Er ernährt sich von Krebsen und im Winter vorwiegend von Heringen.

Man findet ihn hauptsächlich im Nordatlantik. Große Bestände findet man vor

außerdem vor

  • der nordischen Westküste.

Aber auch diese Fischbestände sind bedroht. Allerdings haben die Berufsfischer bereits darauf reagiert. So werden beispielsweise Fangnetze mit größeren Maschen verwendet, damit Jungtiere wieder entweichen können. Rotbarsche werden hauptsächlich mit Schleppnetzen gefangen. Der Rotbarsch spielt für die Fischwirtschaft eine entscheidende Rolle, da er sich großer Beliebtheit erfreut, auch wenn er nicht zu den preisgünstigsten Fischen zählt.

Gesundheitswert

Der Rotbarsch wird vor allen Dingen wegen seines festen und saftigen weißen Fleischs geschätzt. Es hat einen sehr aromatischen und delikaten Geschmack. Der Rotbarsch hat das ganze Jahr über Saison und wird hauptsächlich vor Island in gleichbleibender Qualität gefangen. In der Regel kauft man ihn als Frischfisch. Der Rotbarsch hat giftige Stacheln, deshalb sollte man ihn vom Fischhändler küchenfertig zubereiten lassen.

Im Vergleich zu anderen Fischarten hat der Rotbarsch wenig Fett. Zu den wichtigsten Nährstoffen gehören

Zubereitungsmöglichkeiten

Er eignet sich zum

Rotbarsch kann nicht nur auf viele unterschiedliche Arten zubereitet werden, er passt auch zu den unterschiedlichsten Beilagen, wie zum Beispiel Reis, Kartoffeln, Pasta, verschiedene Gemüsesorten und Salaten.

Für Rotbarsch in grüner Soße wird der Rotbarsch gewürzt und gedünstet. Aus verschiedenen Kräutern, Joghurt und Zitronensaft bereitet man eine grüne Soße. Dazu passen Salzkartoffeln.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?
Quellenangaben
  • Pangasius Filet © arthurdent - www.fotolia.de

Weitere Artikel zum Thema