Aprikosen

Die Aprikose oder Marille schmeckt fruchtig süß und enthält einen giftigen Kern

Die Aprikose, die in der Alpenregion auch Marille genannt wird, ist eine süßliche Frucht. Aprikosen stammen ursprünglich aus Asien, werden aber heute in ganz Europa angebaut. Die süße Frucht mit ihrem dicken Stein ist eine sehr beliebte Obstsorte.

Aprikosen, eine aufgeschnitten
apricot © Tein - www.fotolia.de

Aprikosen sollten sehr reif und weich genossen werden. Nur dann entfalten sie ihr köstliches Aroma. Die samtartige, raue oder glatte Schale ist stark druckempfindlich. Aus diesem Grund werden im Handel fast nur unreife Früchte angeboten. Jedoch haben nur die Früchte, die auch genug Sonne aufgenommen haben, das süße Aroma. Andernfalls schmecken sie fad, wässrig und zuckerarm.

Hinweise zur Lagerung

Beim Kauf auf dem Markt kann man nach einer kleinen Geschmacksprobe verlangen. Sollte diese nicht gewährt werden, sind die Früchte meist nicht von guter Qualität. Härtere Früchte reifen in der Regel in zwei Tagen bei Zimmertemperatur nach. Die Aprikosen sind bei der Lagerung im Kühlschrank eine Woche lang haltbar.

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Frische Aprikosen haben nur wenige Kalorien (183kJ je 100g) und sind reich an

Bereits 200 g am Tag genügen, um den Bedarf an Vitamin A zu decken. Außerdem enthalten sie Mineralstoffe und weitere Vitamine, wie

Das macht Aprikosen zum idealen Frischobst. Je reifer die Frucht ist, desto leichter löst sich das Fruchtfleisch vom Kern.

Ernte und Saison

Die Früchte werden in Marokko und Spanien bereits im Mai geerntet. Die Hauptsaison startet allerdings erst durch Importe aus Italien, Frankreich, Griechenland und der Türkei im Juni. Sie endet im September. Allerdings werden auch noch in den restlichen Monaten Früchte aus Übersee eingeflogen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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