2. Dezember 2011
Erkrankungen der Beinvenen, wie Venenschwäche, Krampfadern oder Wassereinlagerungen in den Beinen sind weit verbreitet. Neben viel Bewegung, spezieller Venengymnastik oder Wassergüssen können verschiedene pflanzliche Arzneistoffe unterstützend zu anderen therapeutischen Maßnahmen wie Kompressionsbehandlung oder Operation zur Linderung der Beschwerden beitragen.
Bewährte pflanzliche Venenmittel enthalten Wirkstoffe aus Rosskastanie, Virginischer Zaubernuss, Mäusedornwurzelstock, Steinkleekraut oder Rotem Weinlaub. So wirkt das im Rosskastaniensamen enthaltene Aescin, ein Gemisch aus mehr als 30 Saponinen, gefäßschützend und entzündungshemmend. Die Venenwände werden von innen abgedichtet, Wassereinlagerungen im Gewebe werden abgebaut, wodurch es zur Besserung von Schwellungen und Schmerzen in den Beinen kommt.
Wie die Rosskastanie gehört auch das Rote Weinlaub zu den sogenannten pflanzlichen Ödemprotektiva. Sein Wirkstoff, das bioaktive Flawen, enthält Flavonoide, die die Venen stärken und die Durchblutung verbessern. Nächtliche Wadenkrämpfe, Kribbeln, Juckreiz oder Schweregefühl in den Beinen werden gelindert. Weitere Flavonoide wie Rutin, beispielsweise in Buchweizen enthalten, kräftigen ebenfalls die Gefäße.
Pflanzliche Venenmittel werden für die innere Anwendung als Kapseln oder Tabletten sowie zur äußerlichen Anwendung als Salben oder Cremes angeboten. Letztere sorgen für die Stärkung der Gefäßwand von außen und tragen durch Zusätze wie Menthol, Kampfer oder Latschenkiefer zu einer angenehmen Erfrischung müder, gestresster Beine bei.
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