7. August 2007
Von Maria Hochbaum
Die australischen Ureinwohner sind bekannt für ihr hohes Durchschnittsalter. Daran ist nicht zuletzt auch der australische Teebaum beteiligt.
Ein lauer Sommerabend. Das Lagerfeuer verbreitet wohlige Wärme und einen angenehmen Lichtschein. Der Rotwein ist hervorragend und Sie fühlen sich rundum wohl. Das Surren am Ohr kommt näher und dann passiert es. Der Juckreiz ist da. Die Mücke hat zugestochen und hat sich am Blut genährt. Jetzt ist nur eines notwendig: Der Griff in die Tasche, um das kleine Teebaumölfläschchen herauszuholen. Sie geben einen Tropfen davon auf den anschwellenden Mückenstich und wiederholen dies bei Bedarf einige Stunden später. Der Juckreiz wird wie von selbst verschwinden.
Teebaumöl wird aus dem australischen Teebaum gewonnen. Verwendet werden ätherische Öle der Blätter und Zweigspitzen. Durch Wasserdampfdestillation wird dann eines der vielfältigsten Öle mit heilender Wirkung hergestellt.
In unterschiedlichen Anwendungsformen kann es dann zur Therapie von Akne, Schuppen, Schuppenflechten, Pilzerkrankungen, Muskelschmerzen, offenen Wunden, Rheuma, Raucherhusten, Krampfadern, Insektenstichen, Kopfschmerzen und vielem mehr verwendet werden.
Bei äußeren Anwendungen kann es unverdünnt gebraucht werden, während man es beispielsweise bei Anwendungen im Mundraum stark verdünnt gebrauchen muss.
Teebaumöl wird als 100%iges ätherisches Öl in Fläschchen angeboten aber auch in dermatologischen Präparaten, wie Shampoos, Hand- und Körpercremes, Deodorants oder Mundwasser.
Zu beachten ist dennoch, dass es beim Menschen das Risiko der Entwicklung von Kontaktallergien zeigt, das heißt, es kann zu Kontaktekzemen kommen. Dies wird allerdings verhältnismäßig selten beobachtet.
Auch vor Billigprodukten sollte man sich in Acht nehmen. Gutes Teebaumöl kommt aus Australien und besteht zu 100% aus der Stammpflanze Melaleuca alternifolia.
Aufgrund der antiseptischen (keimtötend) und bakteriziden (Bakterien abtötend) Wirkung ist das Teebaumöl übrigens auch ein wahres Wundermittel beim Desinfizieren in Küche und Bad.
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