Sushi-Arten und Fachbegriffe

Sushi, diese japanische Spezialität, erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit. Die so genannten Sushi-Bars sprießen wie Pilze aus dem Boden. Dabei gibt es unterschiedliche Sushi-Arten und bestimmte Fachbegriffe. Maki-Shushi stellt dabei die bekannteste Variante dar. Nicht nur Fisch, sondern beispielsweise auch Gemüse kann zur Anwendung kommen. Werfen Sie einen Blick auf unterschiedliche Sushi-Arten.

Als bekannteste Reisrollen gelten die so genannten Maki, die mit dem Nori-Blatt umwickelt werden; doch es gibt noch weitere Sushi-Varianten

Sushi sind kleine mundgerechte Happen. Ihre Grundlage bildet gesäuerter Reis und sie werden kalt verspeist. In Japan gilt die Zubereitung von Sushi als Kunst und die Sushi-Köche haben eine lange und umfangreiche Ausbildung.

Sushi sind vor allen Dingen dafür bekannt, dass sie hauptsächlich mit rohem oder geräuchertem Fisch gegessen werden. Sushi können aber auch Gemüse, Algen oder Ei beinhalten. Wer bei uns in einem Restaurant Sushi isst, erhält meist "Maki-Sushi".

Maki und Nori-Blatt

Am bekanntesten sind Maki. Diese Reisrollen werden mit einer Bambusmatte geformt. Sie werden von dem so genannten Nori-Blatt ummantelt, das ist ein Algenblatt.

Sie können mit Reis, Gemüse und Fisch gefüllt sein. Man kennt noch Hoso Maki und Ura-Maki, diese beschreiben eine andere Füll- und Rolltechnik, so dass die Algen beispielsweise innen sind.

Oshi-Sushi

Eine weitere Form des Sushi ist das "Oshi-Sushi". Hier werden neben dem typischen Sushi-Reis Zutaten wie zum Beispiel roher, jedoch marinierter, Fisch in Schichten in eine Form gelegt und gepresst. Nach einigen Stunden Kühlung kann diese Sushi-Variante dann in kleine Stücke geschnitten werden.

Nigiri und Sashimi

Nigiri sind handgeformte Sushi. Dabei wird der Reis mit der Hand zu Bällchen geformt. Darauf findet man rohen Fisch oder Meeresfrüchte.

Sashimi beschreibt keine Sushi, sondern es ist eine bestimmte Zubereitungsart für rohen Fisch. Diesen genießt man als Vorspeise ohne Reis, er wird in sehr dünne Scheiben geschnitten und serviert.

Neben rohem Fisch verwendet man auch Meeresfrüchte wie Muscheln und Austern. Für den Fisch werden Fischsorten wie zum Beispiel

verwendet. Fisch und Muscheln werden filettiert und auf einem Teller angerichtet.

Die meisten Zutaten werden nicht gewürzt. Je nach Jahreszeit variieren die einzelnen Zutaten.

Wasabi und Gari

Was man für einen Sushiverzehr noch benötigt sind: Wasabi, das ist eine besonders scharfe Meerrettichsorte. Diesen erhält man als fertige Paste oder als Pulver, welches noch angerührt werden muss.

An die ungewohnte Schärfe muss man sich erst gewöhnen. Sojasoße braucht man zum Eintauchen der Sushi.

Gari, das sind eingelegte Ingwerplättchen, die zu den Sushi gegessen werden. Nori-Blätter sind große quadratische, gepresste Algenblätter, die der Ummantelung dienen. Sie haben einen intensiven Eigengeschmack.

Surimi und Tofu

Surimi sind Stangen aus Krebsfleischimitat, die in kleine Stücke geschnitten dem Belag von Sushi dienen. Für vegetarische Varianten wird auch Tofu benutzt, dieser ist fest und kompakt und wird aus Sojabohnen hergestellt.

Cebiche

Eine Spezialität aus Peru ist "Cebiche". Bei diesem Gericht wird der rohe Fisch nicht nur mit Zitronensaft mariniert, sondern mit einer Mischung, die zusätzlich zu dem Zitronensaft aus Zwiebeln, Chili sowie Salz und Pfeffer besteht.

Der Fisch wird etwa zwei Stunden in dieser Marinade eingelegt und immer wieder durchgerührt. Serviert wird dieses Gericht auf einem Teller, auf dem einige Salatblätter liegen. Der Fisch wird darauf gelegt und mit Chili und Petersilie bestreut.

Beliebte Gemüse- und Fischsorten

An Gemüsearten werden meist

verwendet, aber auch Shiitake-Pilze.

Fisch für Sushi sollte möglichst fangfrisch sein. Jedenfalls darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Verwendet werden nur zarte Filetstücke.

Die beliebtesten Fischsorten für Sushi sind

  • Thunfisch und
  • Lachs, aber auch
  • Garnelen
  • Tintenfisch
  • Meeresfrüchte und
  • Krebsfleischimitat.

In einer typischen Sushi-Bar sitzt man an der Theke und auf einem Laufband laufen die angerichteten Köstlichkeiten vorbei. Man nimmt sich dann den Teller, den man gerne verspeisen würde, vom Band.

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Quellenangaben
  • Sushi essen © Kzenon - www.fotolia.de
  • Japanese seafood sushi set © Lukas Gojda - www.fotolia.de
  • lunch with sushi dish © neirfy - www.fotolia.de
  • sushi pieces with chopsticks © Jag_cz - www.fotolia.de
  • japanese sushi plate © Paulista - www.fotolia.de

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