Funktionen, Tipps zum Kauf und Kostenaspekte eines Geschirrspülers

Auch wenn die Anzahl der Spülmaschinen in deutschen Haushalten in den letzten 20 Jahren deutlich angestiegen ist, stellen sich viele Menschen, die noch per Hand abwaschen die Frage, ob diese Methode nicht doch vielleicht zu kostenaufwändig ist.

Bei einem Geschirrspüler kann man unterschiedliche Spülprogramme einstellen - wir zeigen, worauf es beim Kauf ankommt und ob es das Spülen auf diese Weise kostengünstiger ist

Die unterschiedlichen Funktionen eines Geschirrspülers

Fast jeder dritte Haushalt verfügt über eine Spülmaschine. Um effizient mit einer Spülmaschine arbeiten zu können, ist die Wahl des richtigen Programms ausschlaggebend. Durch die volle Beladung und die richtige Programmwahl wird die Benutzung optimiert.

Die meisten Geschirrspülmaschinen heutzutage kommen mit weniger Wasser aus, als wenn mit der Hand gespült wird. Wenn dann auch noch das richtige Programm gewählt wird, spart man zusätzlich Energie.

Geschirrspüler haben je nach Modell unterschiedliche Programme. In der Regel sind es so zwischen 3 und 10 Stück. Das richtige Programm zu wählen ist sehr entscheidend und wirkt sich auf die Effizienz, die Reinigung und auf das Material des Geschirrs aus. Das Programm wird auch nach dem Verschmutzungsgrad des Geschirrs ausgewählt, denn davon hängen die Laufdauer und die Temperatur des Wassers ab.

Die genauen Bezeichnungen der Programme unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. In der Regel gibt es

  • ein Normalprogramm
  • ein Schonprogramm
  • ein Intensivprogramm und
  • ein Energiesparprogramm.

Die Programme im Detail

  • Im so genannten Normalprogramm wird normal verschmutztes Geschirr ohne Vorwäsche gereinigt, im Durchschnitt bei um die 60°C.

  • Das Intensivprogramm hat eine Vorwäsche, ist eher für stark verschmutztes Geschirr und dauert ein bisschen länger. Außerdem arbeitet es mit heißerem Wasser, so um die 70°C, deshalb ist es im Energieverbrauch höher.

  • Im Schonprogramm werden Geschirrteile gereinigt, die sehr empfindlich sind, beispielsweise Gläser, hier ist die Wassertemperatur nicht so hoch, aber das Programm kann länger dauern.

  • Ein so genanntes Kurzprogramm ist für Geschirr geeignet, welches nur leicht verschmutzt ist. Dieses Programm arbeitet mit niedriger Wassertemperatur und ist schnell fertig. Deshalb wird es manchmal auch Sparprogramm genannt.

  • Ein Öko- oder Bio-Programm spült mit niedrig temperiertem Wasser, braucht dafür aber auch ein bisschen länger.

Sonderprogramme

Manche Geräte, die im Anschaffungspreis dann auch wesentlich teurer sind, verfügen über so genannte Sonderprogramme.

  • Ein Glasprogramm beispielsweise ist speziell für die empfindlichen Gläser gedacht. Hier liegt die Wassertemperatur nur bei 50°C.
  • Ein Automatikprogramm erkennt die Verschmutzung des Geschirrs und die Beladungsmenge der Spülmaschine. So werden die Laufdauer und die Wassertemperatur automatisch eingestellt. Dies erlaubt einen optimalen Wasser- und Energieverbrauch.

Bei den Modellen der modernen Generation sollte man einen Stand-by-Betrieb und eine Zeitvorwahl vermeiden, das senkt ökologisch die Stromkosten.

Kostenpunkt in Sachen Verbrauch

Der Besitz eines Geschirrspülers ist heutzutage kein Luxus mehr. Während der Wasserverbrauch und die Anschaffungskosten dieses Gerätes vor 20 Jahren noch sehr hoch waren, konnte ersterer mittlerweile Statistiken zufolge um 70 Prozent gesenkt werden und auch die Kosten für eine Spülmaschine halten sich heutzutage im Rahmen. Zudem zeigen Zahlen, dass auch der Salzverbrauch um die Hälfte gesunken ist.

Die Menge macht's

Natürlich kommt es stets auf die Menge des Geschirrs an, die gespült werden muss und auch das persönliche Durchführen des Spülvorgangs variiert und zeigt unterschiedliche Ergebnisse. Nichtsdestotrotz konnte herausgefunden werden, dass der durchschnittliche Wert der Haushaltskosten beim Abwasch per Hand höher ist, als der einer Spülmaschine.

Doch aus der Mode wird das manuelle Spülen wohl niemals kommen, schließlich gibt es viele Teile, die nicht spülmaschinenfest sind und zudem lohnt es sich bei einer geringen Menge an Geschirr nicht unbedingt, die Maschine anzustellen.

Damit das Spülen mithilfe der Maschine auch tatsächlich günstiger ausfällt, sollte man bei der Auswahl bestimmte Punkte beachten...

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Geschirrspülers achten

Es gibt unterschiedliche Modelle, Bauarten und Größen von Geschirrspülern. Passend für jeden Haushalt und den Gegebenheiten der Küche.

Energie- und Wasserverbrauch

Das Wichtigste bei einem Geschirrspüler ist neben der sauberen Reinigungsleistung der Energie- und Wasserverbrauch. Das Spülen mit der Hand ist nicht so effizient wie eine Geschirrspülmaschine.

Mit dem richtigen Modell kann man sparen. An den Geräten befindet sich immer ein Label, welches die Energieeffizienz ausweist. Darauf muss man in jedem Fall achten.

Die Maschine sollte auch über Sparprogramme verfügen, wobei es sein kann, dass diese etwas länger brauchen. Dabei sind sowohl der Wasser- als auch der Stromverbrauch ausschlaggebend. Oft lohnt sich ein höherer Anschaffungspreis, weil bei den laufenden Kosten viel gespart werden kann.

Ein optimaler Wasserverbrauch sollte bei unter zwölf Litern liegen. Dann braucht die Geschirrspülmaschine auch weniger Strom zum Heizen.

Es gibt Modelle mit einem zusätzlichen Warmwasseranschluss, dies ist interessant für Menschen die mit alternativen Energien, beispielsweise Solarenergie, das Wasser aufheizen.

Spezielle Funktionen und Programme

Geschirrspüler der modernen Generation haben zusätzliche Funktionen die sehr praktisch sind; diese Geräte sind dann aber auch teurer.

  • Ein Beispiel wäre eine Lade-Erkennung: da wird die Wassermenge der Beladung des Gerätes angepasst.
  • Oder ein Wasser-Sensor: mittels einer Lichtschranke wird der Trübungsgrad des Wassers gemessen.
  • Um unterschiedlich verschmutztes Geschirr in einem Spülgang zu reinigen, gibt es Geräte mit verschiedenen Spülzonen.

Spülmaschinen haben unterschiedliche Programme; diese bestimmen die Dauer und die Temperatur des Wassers. Demnach wählt man das Programm nach dem Verschmutzungsgrad des Geschirrs aus. Gläser beispielsweise sollten nicht zu heiß gespült werden.

Die Anzahl der Spülprogramme ist nicht wirklich ausschlaggebend, aber vier sollten es schon sein. Neben einem Normalprogramm, Intensivprogramm und Sparprogramm sollte es noch ein Energiesparprogramm und Kurzprogramm geben. Manche Geräte bieten neben den Standardprogrammen noch Sonderprogramme, sind dann aber auch wesentlich höher im Preis.

Maße und Design

Soll die Geschirrspülmaschine in eine Einbauküche eingebaut werden, muss sie unterbaufähig sein, damit die Arbeitsplatte darüber verlaufen kann. Teurere Modelle sind auch dekorfähig, so dass der Geschirrspüler zum Küchendekor passt oder sie sind integrierbar.

Die Größe der Geschirrspülmaschine ist von der Größe des Haushaltes abhängig. Man findet kleinere Geräte in 45 cm Breite, Standardgeräte sind 60 cm und dann gibt es auch noch größere Modelle.

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Quellenangaben
  • junge Frau aus dem Inneren der Spülmaschine gesehen © Bernd Jürgens - www.fotolia.de

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