12. November 2009
Die Taubnessel fand schon in der Klostermedizin Erwähnung.
Zu ihren Hauptbestandteilen gehören unter anderem ätherische Öle, Flavonglycoside, Gerbstoffe, Gerbsäure, Histamin, Labiat-Gerbstoff, Saponine, Schleim und Tyramin. Zur medizinischen Verwendung kommen die Blüten und das Kraut. Die Taubnessel wirkt adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, harntreibend, krampflösend und schleimlösend. Dementsprechend findet sie ihr Einsatzgebiet bei Husten und Bronchitis, bei allen Erkältungskrankheiten und Fieber, sie reguliert die Verdauung und hilft bei Magen- Darmbeschwerden. Die Taubnessel hilft bei Entzündungen der ableitenden Harnwege, bei Schlaflosigkeit kann sie den Schlaf fördern und sie ist ein hervorragendes Mittel bei allen Frauenbeschwerden. Äußerliche Anwendung findet sie bei leichten Verbrennungen und schlecht heilenden Wunden. Man nimmt die Taubnessel kurativ als Teezubereitung ein, zur äußerlichen Anwendung kann man Umschläge aus abgekochten Blättern machen.
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