2. November 2009
Aus dem 8. Jahrhundert gibt es Belege, dass Sennes im Orient schon als Heilpflanze verwendet wurde.
Die deutlich abführende Wirkung wird bei Verstopfung, zur Erleichterung des Stuhlgangs bei Hämorrhoiden oder vor chirurgischen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt eingesetzt.
Zu den Inhaltsstoffen gehört unter anderem Anthranoid.
Sennes ist in einigen Fertigarzneien wie Tabletten und Abführtees enthalten. Er darf aber auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, da es zu einem Verlust von Elektrolyten, hauptsächlich Kalium kommen kann. Während einer Sennestherapie kann der ausgeschiedene Urin eine rötliche Färbung annehmen, die aber beim Absetzen wieder verschwindet.
Sennes darf auf keinen Fall bei Darmverschluss, in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Es ist ratsam auf eine Selbstmedikation zu verzichten und auch Arzneipflanzen immer nur unter der Aufsicht eines erfahrenen Naturheilkundlers einzunehmen. Denn auch bei Heilpflanzen kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.
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