Das Schöllkraut gehört zur Pflanzenfamilie der Mohngewächse und ist eine Giftpflanze, die gleich mehrere Alkaloide enthält. Medizinisch findet das krampflösende Kraut dennoch Anwendung, vor allem bei Leberkrankheiten und diversen Gallenerkrankungen.
Das Schöllkraut ist eine Heilpflanze aus der Familie der Mohngewächse. In der Naturheilkunde verwendet man die gesamte Pflanze außer den Wurzeln. Das Schöllkraut wirkt beruhigend und krampflösend und wird zur Behandlung von Leberzirrhosen, Darmentzündungen, Warzen, zur Besserung des Sehvermögens, bei Gicht, Ödemen usw. verwendet. Die Anwendung des Schöllkrautes erfolgt sowohl innerlich als auch äußerlich.
Die innerliche Anwendung erfolgt in Form einer Tinktur, eines Tees oder als Saft aus dem Kraut. Die Tinktur und der Saft wirken besonders intensiv. Äußerlich kann man den Saft zur Behandlung von Warzen und Hühneraugen verwenden. Man gibt dazu täglich den Saft auf die Haut, bis sich die Warze oder das Hühnerauge löst. Gegen Hauterkrankungen kann der Saft auch verdünnt auf die betroffene Hautstelle gegeben werden. Gleiches gilt auch für den Tee.
Das Schöllkraut kann auch äußerlich zur Verbesserung der Sehkraft verwendet werden. Der Saft, der im Stängel eines Blattes enthalten ist, soll dazu über die Augenlider gestrichen werden. Da das Schöllkraut leicht giftig ist, sollte die Pflanze nur nach Anweisung eines Therapeuten verwendet werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
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