2. November 2009
Schon in der Antike wurde die Pestwurz als Schmerz- und Krampfmittel eingesetzt und wie der Name schon vermuten lässt, glaubte man im Mittelalter in ihr ein Mittel gegen die Pest zu besitzen.
Die Pestwurz verströmt einen starken und sehr widerlichen Geruch, dieser sollte die Pest vertreiben. Zu ihren wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Fukinolsäure, Petaslignolid A, Polyphenolen, Sesquiterpene und Triterpenglykoside. Heutzutage ist die Pestwurz das bekannteste pflanzliche Migränemittel, weshalb sie auch intensiv erforscht wird. Die Droge stammt ausschließlich aus Wildsammlung und wird nicht kultiviert. Die Pestwurz besitzt auch toxische Inhaltsstoffe, weshalb man nur auf Fertigarzneien zurückgreifen sollte, da diese davon befreit sind. Die Pestwurz besitzt tatsächlich krampflösende Eigenschaften, deshalb hilft sie auch bei Magen-, und Darmbeschwerden, Menstruationsbeschwerden und bei Krampfhusten. Sie besitzt eine schmerzlindernde, entzündungshemmende, schleimlösende und beruhigende Wirkung. Äußerliche Anwendung findet sie bei der Wundbehandlung und gegen Hauterkrankungen. Man erhält die Pestwurz als Kapseln, Dragees oder als Extrakt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
23.04.12 | |
![]() | PESTWURZ |
15.07.11 | |
![]() | PESTWURZ |
19.06.11 | |
![]() | PESTWURZ |
21.02.11 | |
![]() | PESTWURZ |
05.11.10 | |
![]() | PESTWURZ |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Pestwurz Forum

