Pestwurz

Nur industriell hergestellter Pflanzenextrakt sollte Verwendung finden

Die Pestwurz gehört zu der Familie der Korbblütler und ist in unseren Regionen an Bach- und Waldrändern anzufinden. Die Pflanze wird angewendet bei krampfartigen Beschwerden der Harnwege, Magen- oder Darmproblemen, Migräne und Atemwegserkrankungen.

Waldweg
Redwood trees with hiking trail. © Andrew Ferguson - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Pestwurz

Systematische Einteilung

  • Euasteriden II
  • Ordnung: Asternartige (Asterales)
  • Familie: Korbblütler (Asteraceae)
  • Unterfamilie: Asteroideae
  • Tribus: Senecioneae
  • Gattung: Pestwurzen

Die Pestwurz ist eine Pflanze mit Blüten, die in Form einer Traube erscheinen. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und ist auch eine Heilpflanze.

Medizinische Verwendung

In der Naturheilkunde werden die Blüten, Blätter und Wurzeln verwendet.

Wirkung und Anwendungsgebiete

Die Pestwurz wirkt harntreibend und beruhigend und wird zur Behandlung von

eingesetzt.

Anwendungsart

Die Anwendung erfolgt sowohl innerlich als auch äußerlich. Der Wurzelstock oder auch die Blätter können als

  • Tinktur oder
  • Abkochung

eingenommen werden. Für die Abkochung übergießt man die Wurzeln oder Blätter mit kaltem Wasser und erwärmt diese Mischung nach einigen Stunden. Tinktur und Abkochung wirken dann beruhigend und man behandelt damit zum Beispiel hohen Blutdruck und Arteriosklerose. Die Blüten kann man zu einem

kochen, der dann gegen Husten hilft. Äußerlich werden die Blätter oder Blüten bei Hautentzündungen oder Mundschleimhautentzündungen angewendet.

Anwendungshinweise

Die innerliche Anwendung der Pestwurz sollte nur nach therapeutischer Anweisung erfolgen, da die Pestwurz vermutlich Leber schädigend wirkt. Um Schädigungen zu vermeiden, sollte man industrielle Präparate der Pestwurz einnehmen. Auch diese dürfen nur maximal sechs Wochen im Jahr eingenommen werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Pestwurz

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