28. Oktober 2009
Mädesüß ist ein Schmerzmittel welches uns die Natur liefert, denn es enthält Salicylate, aus den Blütenknospen wurde Salicylsäure gewonnen, die synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure ist uns als Aspirin bekannt.
Zu seinen weiteren wichtigen Inhaltsstoffen gehören unter anderem auch ätherisches Öl, Gerbsäure, Flavonoide, Kieselsäure, Vanillin, Terpene und Zitronensäure. Wer allerdings allergisch auf Acetylsalicylsäure reagiert, sollte diese Pflanze nicht verwenden. Bei Unbedenklichkeit sind es genau die schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften die sie als Heilpflanze so nützlich machen. Sie wirkt auch blutreinigend, entgiftend und harntreibend. Mädesüß hilft bei grippalen Infekten, Blasenschwäche und Magen-Darmproblemen. Sie lindert Gicht, rheumatische Beschwerden, Sodbrennen und migräneartige Kopfschmerzen. Zur Verwendung kommen die Blätter, die Blüten und die Wurzel. Alle Pflanzeteile sind genießbar und in der Regel werden sie als Tee überbrüht. In anderen Ländern spielt Mädesüß in der Küche eine weitaus wichtigere Rolle als bei uns, da verwendet man Mädesüß hauptsächlich zum Aromatisieren von süß-herben Speisen, Getränken und von Wein. Es ist auch ein geschätzter Bestandteil von Duftpotpourris.
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