13. Oktober 2009
Mit ihren schönen großen gelben Blüten reckt sie sich majestätisch der Sonne entgegen und bezaubert mit ihrem unverwechselbaren Aussehen.
Die Königskerze wird mit botanischem Namen als Verbascum bezeichnet, sie gehört zu der Familie der Braunwurzgewächse. Man kennt sie auch unter den Namen Blitzkerze, Brennkraut, Himmelsbrand, Johanniskerze, Donnerkerze, Marienkerze, Unholdskerze, Wetterkerze, Winterblom und Wollblume. Ihren Namen Königskerze hat sie hauptsächlich ihrer Größe zu verdanken, denn sie kann eine stolze Wuchshöhe von über zwei Meter erreichen. Die zweijährige Pflanze wächst gerne an trockenen und sonnigen Plätzen, sie ist hauptsächlich in Europa zu Hause. Wild wachsend findet man sie an Wegrändern, auf Kahlschlägen und sogar auf Schutthalden. Im ersten Jahr bildet sich eine Blattrosette mit graugrünen und ungestielten Blättern die sich samtig weich anfühlen und bis zu einem halben Meter lang werden können. Dann erst im Folgejahr wächst ein starrer, sich nicht verzweigender Stängel an dem sich die Blüten entwickeln, die Blütezeit ist von Juni bis September wo die Knospen von unten nach oben aufblühen. Aus den leuchtend gelben Blüten entwickeln sich braune Kapseln, die den Samen enthalten, dieser bildet noch im selben Jahr die neue Grundrosette. Züchtungen der Königskerze sind in jedem Garten und in jedem Park ein Blickfang. Die Königskerze ist für viele Insekten eine Nahrungspflanze.
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