31. März 2009
Im Herbst ist das Heidekraut bestens bekannt als typische Grabbepflanzung, oder in herbstlichen Arrangements in Blumenkübeln und Blumenkästen. Aber auch in Beeten gehört es zu den beliebtesten Winterblühern, die als Dauerblüher oft monatelang erfreuen.
In den Heidelandschaften sind die Heidekräuter beheimatet, man kennt sie als Erika, diese Gattung gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse, die mit botanischem Namen als Ericaceae bezeichnet werden. Sie umfassen viele hundert Arten und die meisten haben ihre ursprüngliche Heimat im südlichen Afrika. Sie wachsen da, wo sonst nicht mehr viel wächst, sie sind anspruchslos und auch mit einem kargen Boden zufrieden, manche Arten blühen auch im Sommer, es gibt die so genannte Sommerheide und die Winterheide. Umgangssprachlich meint man mit Heidekraut gewöhnlich die Calluna vulgaris. Diesen immergrünen Strauch gibt es in unterschiedlichen Wuchshöhen, in unseren Gefilden wird er in der Regel bis zu 50 cm hoch, in kargen Gegenden kann er sich noch flächendeckend ausbreiten und die ganze Landschaft mit seinen hübschen kleinen violettfarbenen Blüten verzaubern. Die dünnen Stängel haben viele kleine Verästelungen von denen die unteren Äste sehr lang werden können. Seine kleinen harten und dunkelgrünen Blätter sind überlappend angeordnet und die kleinen Blüten, die es in unterschiedlichen Farbvariationen gibt, bilden lockere Trauben.
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