1. Oktober 2009
Haronga ist die Kurzbezeichnung für Extrakte aus den Blättern und der Rinde.
Zu den Hauptbestandteilen gehören unter anderem Hypericin, Pseudohypericin, Flavonole, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Zur medizinischen Verwendung kommen die Blätter und die Rinde. Sie wirken stimulierend auf die Magen-, Gallen- und Bauspeichelsekretion, Verdauungsfördernd, Fettverdauung stärkend und Blähungswidrig. Anwendung finden sie bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl und leichter Bauchspeicheldrüsenschwäche. Ferner vermutet man eine wachstumshemmende Wirkung auf Bakterien und einen Leber schützenden Effekt. Extrakte sind in Fertigarzneien, auch Kombinationspräparaten zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden enthalten. Wegen bestimmter Inhaltsstoffe kann eine photosensibilisierende Wirkung nicht ausgeschlossen werden, deshalb muss während der Behandlung auf ausgedehnte Sonnenbäder und Solariumbesuche verzichtet werden. Präparate mit Harongaextrakten sollen nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Auf keinen Fall dürfen sie eingenommen werden bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung oder wiederkehrenden Beschwerden, bei Leberfunktionsstörungen, bei einem Verschluss der Gallenwege, Gallensteinleiden, Gallenblasenempyem oder Ileus.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
20.02.11 | |
![]() | HARONGABAUM |
14.02.11 | |
![]() | HARONGABAUM |
30.12.10 | |
![]() | HARONGABAUM |
05.04.10 | |
![]() | HARONGABAUM |
26.03.10 | |
![]() | HARONGABAUM |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Harongabaum Forum

